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Warum die Märkte noch gewaltig fallen werden

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25. Jänner 2010 13:49

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Der US Markt wurde 2009 manipuliert


Ich wage mich nun  weit aus dem Fenster und behaupte mal eben, dass die Aktienmärkte Ihre Tiefststände von 2009 bald wieder sehen werden. Ich möchte nun nicht  auf die schon bekannt schwachen Wirtschaftszahlen eingehen und auch nicht einen Blick auf die Arbeitslosenzahlen werfen, sondern einzig und allein die Bewegung des Marktes analysieren.

Ihnen ist sicher aufgefallen, dass die meisten Marktbewegungen 2009 an den Börsen hauptsächlich vorbörslich, also im Futures Markt passiert sind. Gut. Nun möchte ich Ihnen einige Zahlen dazu liefern. Ein Blick auf den US-Markt.

Die Marktkapitalisierung an den US-Börsen ist seit den Tiefstständen im März 2009 um über sieben Billionen US-Dollar gestiegen. Im Normalfall, so schätzen Händler, würde der Markt hierzu in etwa 500-800 Milliarden US-Dollar an frischen Kapital benötigen, um derart stark zu steigen. Dies war jedoch nicht der Fall.

Alleine in den letzten sechs Monaten verzeichneten US-Investmentfonds einen Kapitalabfluß von über 50 Milliarden US-Dollar. Pensionsfonds, ETFs als auch individuelle Investoren haben nicht in den Markt investiert. Firmeninsider haben in den letzten Monaten massiv Ihre Bestände auf den Makrt geworfen. Wie ist nun der 70% Anstieg des S&P 500 seit März 2009 zu erklären?

Die Antwort lautet: Durch Marktmanipulation im nach- und vorbörslichen Futures Markt. Anbei zeige ich Ihnen einen Chart der Performance des SPY - S&P 500 Indexfonds im Zeitraum Open-to-Close (also der Handel zu den normalen Börenzeiten)  und im Zeitraum Close-to-Open (also der außerbörsliche Handel, welcher durch Futures bestimmt wird). Lassen Sie sich nun die Zahlen auf der Zunge zergehen. Die Performance im normalen börslichen Handel lag bei rund 17%, während im außerbörslichen Handel ein Anstieg von über 40% erreicht werden konnte (Zeitraum 09.03.2009 bis 09.12.2009). Bedeutet also, dass mehr als 2/3 des Anstieges der US-Börsen nicht zu den normalen Börsenzeiten erzielt wurden.

Und nun halten Sie sich fest. Um diese Futures derart zu manipulieren, damit der Markt um 70% steigen kann, benötigen Sie keine 500-800 Milliarden, wie etwa im normalen Handel, sondern lediglich rund 50-60 Milliarden US-Dollar, da diese Futures gehebelt sind.

Nun eine beachtliche Summe. Doch wenn man sich jenes der FED, also der amerikanischen Notenbank, zur Verfügung stehende Kapital in der Höhe von 2 Billionen US-Dollar ansieht, ist dieser Betrag quasi aus der Portokasse zu bezahlen.

Keiner weiß, wer diese Futures wirklich gekauft hat. Doch die Antwort liegt auf der Hand. Eine positive Börse könnte ja eventuell der Welt zeigen, wie gut es um die Wirtschaft stehe!? Glauben Sie mir. Wenn die FED zugeben würde, daß Sie in Wirklichkeit diese Futures gekauft haben, dann würden die Börsen sofort crashen.

Nun der Otto Normalverbraucher dürfte diesen Schwindel mit den steigenden Aktienkursen und der wieder in Ordnung stehenden Wirtschaft wirklich Glauben schenken. Doch wenn man sich die konstant fallenden Umsätze an den Börsen in den letzten Monaten ansieht, dann wissen wir, daß die großen institutionellen Investoren  schon wissen, daß die jüngste Rallye eine Bärenmarktrallye war.

 





Performance des SPY - S&P 500 Indexfonds
Performance des SPY - S&P 500 Indexfonds

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  • 2010-01-25 14:22:30
    scherf.com

    Der neue Bull Market hat im März 2009 begonnen!!!

    Die U.S. Börsen wurden im Jahr 2009 nicht manipuliert!, ... sondern es war eine reiner Rebound der aufgrund der massiven Korrektur im Jahr 2008 und Anfang 2009 stattfand.
    Wir würden uns auch wünschen dass wir die Lows vom Jahr 2009 wieder sehen würden, da wir dann wieder ein Megavermögen verdienen könnten da sich eben viele Aktien innerhalb von wenigen Monaten oft verzehnfacht haben, ... doch leider werden wir die Tiefststände von März 2009 (mit Dow 6.500) höchstwahrscheinlich nie mehr sehen. Selbst eine Korrektur im Dow auf 9.000 wäre wünschenswert und selbst die Korrektur in diesem Ausmass ist fast nur ein Wunschtraum.
    Obwohl der Rebound im Jahr 2009 stark war, so wurde nur grundlegend verlorenes Niveau vom Obama Crash aufgeholt, d.h. wir sind noch weit vom Oktober 2007 High entfernt un die meisten Aktien die im Jahr 2008 und Anfang 2009 so stark gefallen sind, sind selbst nach riesigen Anstiegen oft noch immer um ca. 50-80% von deren Highs vom Oktober 2007 entfernt. D.h. es gibt genügend Kurspotential um den neuen Bull Market der im März 2009 begonnen hat, weiterzuführen und nach und nach neues Momentum zu erreichen, ... klarerweise mit Korrekturen dazwischen, aber der Macrotrend ist steigend.

    Jedes Jahr um diese Zeit (meist Feb. bis Anfang März) bricht seit China's Hong Kong Übernahme der Markt ein. Warum? Chinesisches Neues Jahr meist Mitte/Ende Februar, ... ähnlich wie in den USA und dem Rest der Welt gibt es oft die Sell-Offs im Oktober die dann gute Einstiegskurse bieten, so ist nun seit Jahren oft der Ende Feb. bzw. Anfang März eine solche Periode und erlaubt für gute Einstiegskurse.

    Was den Geldabfluss an Investmentfonds betrifft, so sei zu bemerken, dass der Kapitalabfluss von USD 50 Mrd. immerhin einem Barbestand in den Fonds von ca. USD 3-4 Billionen (USD 3.000-4.000 Milliarden!) gegenübersteht wobei dieser Barbestand zumindest zu einem wesentlichen Teil versucht in den Markt investiert zu werden.

    Der letzte Bull Market dauerte 5 volle Jahre von Oktober 2002 (mit einer Korrektur und nochmaligen Einstiegsmöglichkeit im März 2003) bis Oktober 2007.
    Der neue Bull Market hat im März 2009 begonnen und sollte (nur als Spekulation und aufgrund historischer Daten, sowie zu erwartender politischer und wirtschaftlicher Ereignisse) bis ca. Oktober 2013 durchlaufen, ... klarerweise immer mit Korrekturen dazwischen. Volatilität sollte ebenfalls zunehmen, da Buy & Hold nicht mehr heutzutage langfristig (d.h. für 5-10 Jahre) anwendbar ist, sondern jeder Investor irgendwie eher wie ein Trader agieren muss bzw. wird um Gewinne laufend abzusichern.

    antworten

  • 2010-01-25 16:53:37
    btech

    Re(1): Der neue Bull Market hat im März 2009 begonnen!!!

    @ scherf.com

    Volle Zustimmung zu Ihrem Beitrag! Was Herr Achim Mautz schreibt, klingt zwar isoliert und oberflächlich betrachtet schlüssig - hat jedoch nicht einmal das Potential für eine gute Verschwörungstheorie, sondern klingt wohl eher danach, dass Herr Mautz bei der Ralley seit März 2009 den fahrenden Zug nicht rechtzeitig erwischt und seine Hoffnung auf eine zweite solche Chance seine Fantasie gewaltig beflügelt hat. Implizit nimmt Herr Mautz offensichtlich an, dass es beim starken Absturz wohl mit rechten Dingen zugegangen war, die Rebound-Ralley aber manipuliert gewesen sein soll. Genau in dieser Annahme zeigt sich aber nur zu deutlich, dass seine Geschichte in sich zusammenbricht!

    Wesentlich wahrscheinlicher als die Story von Herrn Mautz ist wohl, dass vor allem die US-Banken mit dem Staatshilfe-Geld in den Markt eingestiegen sind, dieses verdoppelt (oder noch mehr haben) und dann im 4. Quartal die Rückzahlungen dieses Staatshilfegeldes wohl ohne größere Mühen möglich wurden - nachdem eben durch die Staatshilfen der Banken zugunsten der Banken der Markt manipuliert wurde.

    Wäre mir im Frühjahr 2009 mehr Geld zur Verfügung gestanden, hätte ich dieses wohl auch in Aktien und Unternehmensanleihen, die unter ihrem Wert notierten als Value-Investor investiert.

    antworten

  • 2010-01-25 18:43:12
    Achim Mautz

    Re(2): Der neue Bull Market hat im März 2009 begonnen!!!

    Ich danke für Ihren Kommentar, doch müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass ich diese fantatstische Rallye (und wir alle haben gute daran verdient) verpasst hätte. Bereits im April 2009 habe ich meine Kunden wieder massiv in Aktien und Aktienfonds eingekauft, nachdem ich vor dem Crash überwiegend in Anleihen gegangen bin. Eine Analyse und meine Kaufempfehlung finden Sie auf meiner Homepage unter www.j-m.at (Rubrik Analysen).

    Ich warne lediglich alle Makrtteilnehmer zu blind durch den Börsenmarkt zu laufen, denn wirtschaftlich hat sich nichts geändert. Unternehmen haben nur gute Ergebnisse durch massive Kostenreduktionen. In Wahrheit ist der jüngste Wirtschaftsaufschwung nur die Ursache der Notenbankdruckermaschinen.

    Natürlich hoffe auch ich, daß dieser Aufschwung anhält, doch warne ich vor den Gefahren, die uns mit hoher Wahrscheinlichkeit bevorstehen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Achim Mautz

    antworten

  • 2010-01-25 19:20:01
    btech

    Re(3): Der neue Bull Market hat im März 2009 begonnen!!!

    1930 und danach hat die Liquidität auf den Märkten gefehlt. Darin liegt der wesentliche Unterschied und auch der zusätzliche Wissensgewinn für die jetzige Finanzkrise!
    Heute wird eben mit dieser Liquidität gegen die Wiederholung eines wirtschaftlichen Szenarios von 1930 und den Folgejahren gesteuert.

    Neben der Liquididät haben damals auch die Computer gefehlt, mit deren Hilfe wesentlich sensibler gegen eine solche Krise gesteuert werden kann.

    Wie scherf.com schon richtiggestellt hat, ist ein erneutes Einbrechen auf das Niveau vom März 2009 bzw. eine schärfere Korrektur extrem unwahrscheinlich!

    Würde sich wirklich ein solcher Einbruch wiederholen, wäre die Wahrscheinlichkeit eines irreparablen Schadens bis zum Zusammenbruch des Wirtschaftssystems wahrscheinlich!

    Grund: Das Pulver der Konjunkturprogramme und Hilfspakete wurde bereits verschossen! Für eine zweite Gegensteuerung fehlen die Ressourcen!

    Deshalb werden die Fed und EZB u.a. wohl mit Zinserhöhungen und (dem notwenigen) Liquiditätsentzug aus den Märkten sensibel genug umgehen, dass ein erneuter Einbruch verhindert werden kann.

    Der Macrotrend ist demnach zweifelsfrei steigend. Korrekturen sind gute Kaufgelegenheiten. Ihre Prognose, dass die Märkte gewaltig fallen werden, entbehrt jedoch jeder fundierten Grundlage. Für eine "self fulfilling prophecy" ist Ihre Theorie zu einseitig und sind Sie nicht bekannt genug.

    Vielmehr werden Ihre Kunden durch Ihre Prognose wohl Schaden nehmen, weil sie es sich mittelfristig nicht leisten können werden, nicht investiert zu sein!

    Offen blieb Ihrerseits, warum Sie an eine Manipulation der Rebound Ralley glauben - hingegen aber kein Wort über eine Manipulation der extremen Überreaktion nach unten verlieren! Würden Sie hier konsequent weitere Gedanken anstellen, so werden Sie selbst erkennen, dass darin Ihre Theorie zusammenbricht!

    antworten

  • 2010-01-25 20:44:40
    Achim Mautz

    Re(4): Der neue Bull Market hat im März 2009 begonnen!!!

    Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen!

    Den Staaten welteweit wird das Geld für eine Double-Dip Rezession fehlen und dies wird auch die Märkte wieder in die Tiefe stürzen. Sie haben sich die Antwort selbst gegeben.

    Ich prophezeie Ihnen schon jetzt entweder im 3.oder 4.Quartal diesen Jahres eine Wiederkehr der Rezession in den USA. Grund hierfür ist, dass der Geldfluss der Staaten, und "nur" dadurch ist dieser Wirtschaftsaufschwung begründet, mit Mitte des Jahres abreißen wird.

    Sehen Sie sich nur die heutigen Home Sales , dann sehen Sie was passiert wenn der Kapitalfluss des Staates abreist.

    Die Häuserpreise in den USA (Auslöser der Krise) werden auch heuer laut Expertenschätzungen um über 15% fallen und den größten Einbruch werden Kommerzimmobilien haben. Daß dies die Bankenwelt vor nicht vollendete Tatsachen stellt versteht sich von selbst.

    Ach ja noch zu meinen Kunden. Ich freue mich diese bereits Ende Dezember in Sicherheit gebracht zu haben. Keiner hat den 5% Sturz mitgemacht, sondern gut am fallenden Markt verdient. (siehe mein Tradingvideo vom vergangenen Dienstag www.ratgebergeld.at). Und keiner meiner Kunden wird den kommenden zweistelligen Absturz mitmachen. Wir werden gemütlich wieder in den Markt einsteigen, wenn er um einiges günstiger geworden ist.

    antworten

  • 2010-01-25 21:06:00
    scherf.com

    Re(5): Der neue Bull Market hat im März 2009 begonnen!!!

    HÄUSERPREISE in den USA sind per heutiger Daten um 1,5% gestiegen!!!
    Die heutige Housing Data zeigte, dass zwar weniger Existing Homes verkauft wurden, doch der durchschnittliche Verkaufs- bzw. Kaufpreis vom vorigen Jahr um diese Zeit um 1,5% stieg. D.h., obwohl es mehr Foreclosures gibt, kaufen die Leute die Häuser kaufen (seit einem Jahr fast zur Gänze nur Cash Buyers) die Häuser zu einem höheren Preis. Interessant zu beachten ist auch, dass insbesondere teurere Häuser gekauft wurden, und dass z.B. die Eigenheimbaufirmen praktisch kein Inventar an neuen Eigenheimen aufweisen.
    Zum Immobilienmarkt muss auch noch der IYR, URE und DRN herangezogen werden, die ETFs sind und die Zukunft des Housing Markets zeigen, wobei der DRN vom Low im Juli 2009 bis zum bisherigen High im Dez. 2009 um 190% zulegte. Ist nur ein Beispiel wie der U.S. Immobilienmarkt sich wirklich verhält, ... zudem sind wir vor Ort (in Las Vegas) und kennen die Immobilienmärkte hier bis Utah, California, Arizona, Colorado, Wyoming, Montana, Idaho, sowie bis New Mexico, Texas, usw. in und auswendig.

    Zu den Commercial Real Estates sei zu erwähnen, dass die Sache nicht so schlecht ist wie oft in den Medien präsentiert wird, bzw. wie manche meinen. Tatsache ist, dass die Auslastung der Commercial Real Estate (je nach Region) dennoch durchschnittlich bei den guten Immobilien bei ca. 92% liegt was nur 5% unter dem High von ca. 97% ist. Auch wird derzeit kein Inventar aufgebaut, womit in einer nächsten normalen Wachstumsphase was durch die Schätzung eines steigenden GDP noch in diesem Jahr zu erwarten ist, dieses bestehende Inventar innerhalb von wenigen Monaten aufgebraucht wird. D.h., die Preise steigen aufgrund von minimalen Angebot in solchen Phasen relativ schnell. Und das gleiche gilt für Residential wie auch für Commercial.

    Was die Liquidität betrifft, sei zu erwähnen dass der kleine Rebound im Jahr 2009 bereits die Amerikaner wieder um viele tausende Milliarden Dollar an Nettowert bereichert hat. Und w.o. erwähnt sind die meisten heutigen Hauskäufe via Cash (d.h. ohne Hypotheken), sowie wenn mit einer Hypothek oft mit einer ca. 20-50%igen Anzahlung und somit herrscht wieder Vernunft im Immobilienmarkt.

    Eine Double Dip Rezession ist zur Gänze in den USA auszuschliessen.
    DOCH für Europa sieht es nicht gut aus, da der Euro gegenüber dem US Dollar unserer Meinung nach um mindestens 30% überbewertet ist, d.h. statt USD 1,40 für einen Euro sollte dieser 1:1 stehen bzw. unserer Meinung nach wie bei Einführung so um USD 0,80 sollte ein Euro zu kaufen sein. Europa hat auch keine Lösung um ein Wirtschaftswachstum zu erzeugen.

    Der staatliche Geldfluss in den USA hat absolut nichts mit dem derzeitigen Recovery zu tun, sondern es ist ein einfacher Zyklus wie immer und wie wir alle wissen laufen diese Zyklen in jeweils 7-Jahres Abständen. Sicherlich hat die FED Zinspolitik irgendwie geholfen, aber die staatlichen Zuwendung in den USA waren wertlos und unbrauchbar, ... man sieht dies auch daran dass die Grossbanken alle Zuwendungen mit riesigen Wucherzinsen sofort zurückbezahlt haben und nie diese staatlichen Hilfen brauchten.
    Was die USA jedoch brauchten war eine Abschaffung von Mark-to-Market Accounting und in begrenzter Form wurde diese Buchhaltungstechnik vorrübergehend zur Seite geschoben, und damit hat das Recovery begonnen, da so die Banken, usw. wieder normale Bücher bzw. Balance Sheets führen können, insbesondere was langfristige Assets betrifft die nie als Mark-to-Market im Jahresabschluss bzw. Quartalsberichten verbucht werden sollten.

    antworten

  • 2010-01-25 21:13:04
    Achim Mautz

    Re(6): Der neue Bull Market hat im März 2009 begonnen!!!

    Existing Home Sales sind gegenüber dem Vormonat November um über 16% gefallen. Die Erwartungen mit 5,9 Millionen wurden mit nur 5,45 Millionen klar verfehlt! Daueroptimisten wie Sie sehen natürlich den Jahr zu Jahr Vergleich.

    Die Wirklichkeit sieht leider anders aus.

    Belassen wirs dabei. Sie sehen eine rosige Zukunft und ich Blicke mit einem warnenden Auge darauf, was am Markt zur Zeit passiert. Unterhalten wir uns doch in 12 Monaten weiter.

    Wünsche noch einen schönen Abend.

    antworten

  • 2010-01-25 21:41:25
    scherf.com

    Re(7): Der neue Bull Market hat im März 2009 begonnen!!!

    Als Traders geht es uns um die Realität und nicht ob wir Optimisten oder Pessimisten sind, ... wir können von jedem Move im Market profitieren da wir eine Long/Short Hedge Strategie anwenden. Uns ist Volatilität wichtig. Und die Wirklichkeit interessiert uns und die sieht genau so aus wie wir sie beschreiben, denn das ist das Faktum. Ausserdem, so wie es aussieht sind sie nicht vor Ort in den USA, ... wir sind jedoch vor Ort und in der lokalen Wirtschaft involviert, und Tatsache ist, dass die Restaurants voll sind, dass die Leute Häuser kaufen und dass nach wie vor ca. 40 Mio. Menschen Las Vegas jährlich besuchen. Es ist auch eine Realität dass z.B. Aktien wie LVS (Las Vegas Sands) von ca. USD 1,50 im März 2009 auf das bisherige High (seit dem Recovery) von USD 20,- je Aktie avancierte und somit Kapitalgewinne von ca. 1200% (!!! ja, eintausendzweihundert Prozent) in ein paar Monaten zuliess, und dass LVS keine Ausnahme ist, sondern dass es hunderte Aktien gab die alle Pessimisten zur Gänze versäumt haben. Doch fast alle diese Aktien sind noch immer billig, da jene noch immer ca. 50-80% unter dem einstigen High im Oktober 2007 liegen. Und so werden diese Kurse wie in jedem Zyklus bzw. Bull Market schlussendlich über die kommenden Jahre hindurch wieder jene Höhen nicht nur erreichen, sondern so wie immer sogar bei weitem überspringen.

    In 12 Monaten können wir uns gerne weiter unterhalten, nachdem wir wieder um ca. USD 15 - USD 35 Mio. (je nach Markt) reicher sind und von unserem Viewpoint entsprechend profitiert haben, ... wie schon seit mehr als 20 Jahren immer wieder jedes Jahr.

    antworten

  • 2010-01-25 21:20:26
    btech

    Re(5): Der neue Bull Market hat im März 2009 begonnen!!!

    Sie hätten Prophet werden sollen! Dann wüßten Ihre Kunden wie sie Ihre Prophezeihungen einzuschätzen haben!

    Bis jetzt ist die Finanzelite und sind die Regierungen mit den Herausforderungen der Finanzkrise erstaunlich gut umgegangen!

    Wenn Ihre Prophezeihung auch nur in Grundzügen richtig sein würde, dann würden sich Ihre daraus gewonnene Empfehlung zu tieferen Kursen Aktien zu kaufen, selbst ad absurdum führen! Denn wenn für einen Rebound das Geld fehlt, wie sie selbst bestätigen, dann kommt auch kein solcher!

    Würden Ihre Annahmen richtig sein, so müßten Ihre Kunden wohl so rasch wie möglich in Realwerte investieren (Geld, Immobilien, usw.) und von Wertpapieren (Aktien, Anleihen, Derivaten) überhaupt die Finger lassen!

    Die für die jetzigen Hilfspakete und Bankenrettungen 2008-2009 eingesetzten Mittel drohen schon zur Problematik und zu hohen Verschuldung zu führen! Schon jetzt sagt ein wesentlicher Teil von namhaften Experten eine hohe zeitversetzte Inflation durch die gestiegene Geldmenge und hohe Verschuldung voraus! Was denken Sie wie dies wohl wäre, wenn Ihre Prophezeihung auch nur im Ansatz richtig wäre?

    Schon jetzt haben Länder wie Italien, Portugal, Griechenland u.a. große Probleme mit dem Euro und den Stabilitätskriterien zurande zu kommen. Würde Ihre Prophezeihung zutreffen, wäre der Euro wohl Geschichte!

    Aber Sie brauchen Sich bezüglich solcher oder ähnlicher Szenarien keine Sorgen machen! Unkenrufe wie die Ihren werden verstummen, wenn die Erholung ihre Verschnaufpause beendet!

    antworten

  • 2010-01-25 18:38:12
    Achim Mautz

    Re(1): Der neue Bull Market hat im März 2009 begonnen!!!

    Das Szenario eines Bullenmarktes, welcher normalerweise 5 Jahre lang anhält ist mir wohl bekannt. Auch die anderen von Ihnen beschriebenen Punkte stimmen absolut. Doch nennen Sie mir bitte eine dieser 5-Jahresrallyes, in welchen die Voluminas bei Erreichen immer neuer Höchststände nicht zugenommen, sondern stetig wie im vorigen Jahr abgenommen haben. Aus charttechnischer Sicht ein absolutes Desaster.

    Natürlich kann man den jüngsten Crash nicht ganz mit den Ereignissen von 1930 vergleichen, doch auch damals hat der Markt nach dem Crash wieder die Hälfte aufgeholt, um nachher (die Rallye dauerte auch damals nahezu exakt 9 Monate) wieder um 80% zu fallen.

    Ich werde heute noch einer meiner Quellen hier posten (wurde übrigens auf Bloomberg ebenfalls gesendet). Dazu hoffe ich doch ein YouTube Video zu ergattern.

    Vielen Dank übrigens für Ihren Kommentar.

    Mit freundlichen Grüßen
    Achim Mautz

    antworten

  • 2010-01-25 19:21:04
    scherf.com

    Re(2): Der neue Bull Market hat im März 2009 begonnen!!!

    Nur als interessanter Diskussionspunkt und um das Szenario objektiv zu betrachten, obwohl uns allen klar ist, dass kein Mensch die Zukunft kennt und alles grundlegend ohnehin nur Spekulation ist, hier einige Punkte die man vielleicht überlegen sollte:

    (1) VOLUMINA:
    In der 2009er Rally oder bzw. zu Beginn des Neuen Bull Markets haben wir keine neuen Höchststände erreicht, sondern nur einmal das "Loch" vom Obama Crash via Rebound Rally gestopft. D.h. Volumina einer "Rally" im ersten Jahr eines Bull Markets mit Höchstständen im 5. Jahr eines Bull Markets zu vergleichen, ist nicht sinnvoll, da auch wesentlich weniger Marktteilnehmer am Anfang eines Bull Markets involviert sind.
    Dazu sei zu bemerken, dass sogar ein Grossteil (!!!) der einstigen (vom Jahr 2007) Marktteilnehmer nicht einmal in der 2009er Rally involviert war, was auch durch die erhöhten Cashbestände in den Fonds evident ist, d.h. nur ein relativ kleiner Teil der Markttteilnehmer die eigentlich im Markt involviert waren, haben für die betreffende Volumina gesorgt die teilweise in dieser Berechnung (auf involvierte Marktteilnehmer berechnet/pro "Kopf") sogar anscheinend höher war. Jedenfalls waren die Kapitaldrehungen im Jahr 2009 höher als in den Jahren davor. Viele Hedgefonds waren sogar Short im Jahr 2009 und haben daher die zwei Phasen des neuen Bull Marktes versäumt. Dies wäre also die grundlegende Argumentation zur Volumina wie man jene objektiv vielleicht in dieser Weise besser auswerten bzw. betrachten könnte.

    (2) 1930er PHASE und VERGLEICH:
    So wie Sie es ebenfalls meinen, gibt es zwischen dem 1930er Crash und der 2008/Anfang 2009er Korrektur keinen wirklichen Vergleich.
    Das Szenario ist diesmal anders als damals und zwar stimmen die 1930er Statistiken, doch ist eben dieses Szenario gemäss gegenwärtiger Daten eher unwahrscheinlich, ... vor ca. 6 Monaten waren die Karten noch offen (obwohl wir bereits Ende März 2009 öffentlich den Beginn eines Neuen Bull Markets hier auf be24.at, etc. überall erklärt haben und wir selbst per Anfang März 2009 voll wie David Tepper in Finanzwerte investierten und innerhalb von 7-8 Wochen netto ca. 86% Plus mit unserem Gesamtportfolio erwirtschafteten, und wir damals auch auf die möglichen Gefahren hingewiesen haben) und es wäre vielleicht unter Umständen ein 1930er Szenario möglich gewesen. Doch die Umstände sind diesmal ganz anders, und Tatsache ist uns wäre es sogar recht wenn der Markt 80% von den jetzigen Levels verlieren würde, denn dann würden wir wieder die Mezien udn zahlreiche erstklassige Firmen die angeschlagen sind um vielleicht USD 1,- je Aktie kaufen können. Uns geht es allerdings um die Realität und damit wir irgendwie richtig positioniert sind bzw. die richtige Einstellung und eine gewisse "Einschätzung" (aufgrund historischer Daten mit Analyse gegenwärtiger Daten) haben, um entsprechend mit unseren Positionen zu Traden (wir hatten z.B. übrigens vorige Woche als der Markt einbrach eine sehr, sehr gute Woche hinsichtlich Tradinggewinne).

    Insgesamt denken wir ebenfalls, dass eben die Charts wichtig sind und Technical Analyse, usw. sind ein wichtiger Bestandteil, doch wir nehmen auch die gegenwärtigen Ereignisse zur Kenntnis und werten jene im Gesamtbild aus, was die Charts alleine nicht machen. Nur nach Charts alleine zu gehen ist nicht sinnvoll, auch wenn Charts klarerweise sehr hilfreich sind und zum Fundament jeder Analyse gehören, doch die aktuellen Events sind ebenfalls entsprechend auszuwerten, da man ansonsten von den Charts irregeführt wird. Es ist klarerweise viel mehr Arbeit die aktuellen Events zusätzlich entsprechend auszuwerten, doch diese Arbeit bietet eben zusätzliches Risk Management um die Marktbewegungen deutlicher und vor allem begründeter zu verstehen bzw. zu analysieren. Vorige Woche wurde die Korrektur z.B. aufgrund aktueller Events wie z.B. die China G'schichte mit Einschränkung der Kredite ausgelöst, sowie dann in der Folge mit der Anti-Bank Rede von Obama, und dann gleich nochmals am Freitag mit Zweifel an der Wiederbestätigung von Bernanke als FED Chief. So drei wichtige aktuelle Ereignisse förderten die Korrektur im Markt, obwohl klarerweise auch die Resistance im S&P500 zu tragen kam, ... aber das auslösende Momentum waren nicht nur die Charts, sondern vor allem auch die aktuellen Ereignisse, wobei eben die Technicals diesmal ebenfalls günstig für eine Korrektur standen, und dies klarerweise von vielen Marktteilnehmern berücksichtigt bzw. beobachtet und zur Gewinnmitnahme ausgenützt wurde.

    antworten

  • 2010-01-25 20:50:57
    Achim Mautz

    Re(3): Der neue Bull Market hat im März 2009 begonnen!!!

    Glauben Sie mir. Ich verlasse mich auch nicht alleine nur auf Charts. Ich könnte Ihnen unzählige Wirtschaftsdaten mailen, welche meine Aussage untermauern.

    Aber ich stelle Ihnen nur eine Frage. Wenn der Aufschwund so glanzvoll sein soll, warum schaffen es dann Unternehmen nicht Arbeitsplätze zu schaffen? Immerhin macht rund 2/3 des BIP der Konsument aus. Weniger Konsumenten bedeutet zwangsläufig weniger Konsum.

    Ich bin auf Ihrer Seite, wenn es uns wieder gelänge Arbeitsplätze zu schaffen . Das ist der Dreh- und Angelpunkt einer funktionierenden Wirtschaft.

    antworten

  • 2010-01-25 21:22:26
    scherf.com

    Re(4): Der neue Bull Market hat im März 2009 begonnen!!!

    Es geht nicht nur um Wirtschaftsdaten, sondern um Events und deren Auswertung wie sehr dieser und jener Event sich auf den Markt auswirkt, sowie wie stark wie auch wie lange, usw. und ob es Folgerisken bzw. -momentum gibt.

    Bei den Arbeitsplätzen ist alles einfach zu erklären: die Firmen in den USA waren alle bloated und hatten zu viel Personal. Endlich durch die "Krise" (bzw. Korrektur im Zyklus) lernen die Firmen einzusparen und wieder vernünftig effizient zu agieren.

    Zu den Arbeitsplätzen bzw. zu deren Verlust sei noch zu erwähnen, dass natürlich in den USA derzeit ein kommunistischer Möchtegern Diktator namens Obama sein Unwesen treibt bzw. versucht seine idiotischen Anti-Kapitlistischen Ideen durchzusetzen, und dadurch wurden Firmen verunsichert und haben klarerweise einmal eine Rastpause eingelegt, sowie sich eben entsprechend auf gewiese Ansagen des Obama eingestellt bzw. vorgesorgt, falls eben dies oder jenes Gesetz werden würde. Denn welcher Unternehmer will schon von einer Regierung unter Druck gestellt werden z.B. extensive Gesundheitsversicherungen zu zahlen, und z.B. Gewerkschaften in seinem Betrieb erlauben, sowie noch dazu mit hohen Steuersätzen bestraft werden. Obama hat keine wirtschaftliche Ausbildung und keine wirtschaftliche Erfahrung und sein ganzes Team/Regime ist wirtschaftlich unzurechnungsfähig.

    Jetzt gibt es wieder Hoffnung auf eine neue Regierung da die meisten Amerikaner überzogen haben, das Obama nur ein Dampfplauderer ist und im Prinzip eh' nichts mit seinen idiotischen und boshaften Ideen in den USA erreichen kann. Und so werden die Börsen nach und nach steigen und Korrekturen (von bis zu ca. 10-15% zwischendurch) sind ganz normal. Eine 5%ige Korrektur letzten paar Tage ist minimal und eher ein Zeichen eines extrem starken unterliegenden Marktes. Ausserdem gibt es genügend Konsumenten was am Beispiel der Retailers zu sehen ist, wie z.B. TJ Maxx (TJX) die gleich 14%ige Umsatzsteigerungen Jahr über Jahr bei den Same Store Sales vorweisen konnten, ... TJX ist nicht ein besonders "lebenswichtiger" Store, sondern bezieht sich eher auf Extraausgaben zum Spass, ... und die Konsumenten sprechen für sich. Auch stiegen z.B. Gebrauchtwagenverkäufe von sogar sehr teuren luxuriösen Autos und diese Käufe waren ebenfalls meist Cashkäufe, d.h. die Leute haben genug Cash auf der Seite sich z.B. ein leicht gebrauchten Lexus, Jaguar, BMW oder Mecedes oder eben die obligaten Cadillac SUVs, usw. in der Preisklasse um ca. USD 25.000,- bis USD 40.000,- zu kaufen (dies ist die Gruppe der gebrauchten Luxusautos die von den Amerikanern Cash gekauft werden). Es ist also nicht so schlecht wie etliche Personen die auf die USA negativ eingestellt sind, immer wieder irgendwo einem erzählen wollen.

    antworten

  • 2010-01-25 21:28:44
    Michael_1980

    Re(5): Der neue Bull Market hat im März 2009 begonnen!!!

    Ist das hier ein WERBUNG für einen Börsen Brief oder was?

    antworten

  • 2010-01-25 21:34:14
    btech

    Re(6): Der neue Bull Market hat im März 2009 begonnen!!!

    Meinerseits sicher nicht!

    'habe mir nur den Spass gemacht zu hinterfragen was hinter den "Prophezeihungen" von Herrn Mautz steckt.

    Die Frage, warum er glaubt, dass er Rebound manipuliert wäre, wenn der steile Weg bergab mit rechten Dingen zuging, wird mir Herr Mautz wohl weitherhin schuldig bleiben, weil sich an der konsequenten Beantwortung dieser Frage seine Prophezeihung von selbst ad absurdum führen würde...

    Die Frage

    antworten

  • 2010-01-25 21:33:57
    pussycat.1337

    haha

    mautz mautz, sie haben sich wohl der clique von www.hartgeld.at angeschlossen. die systmischen weltuntergänger. haha.
    es scheint so als ob sie vor 2 wochen groß eingekauft haben, und nun gerade vernichtungsalbträume haben. werden sie gärtner.
    p.s ihre analysen auf ihrer website sind sehr sehr aufschlussreich, zb öl wird fallen vom 24.9.2009 hahahaha

    antworten

  • 2010-01-25 21:38:49
    btech

    Re(1): haha

    @ pussycat.1337

    Ja, die Strategie von Herrn Mautz ist wohl dadurch vom Unsinn ihrer vergangenen Verschwörungstheorien bzw. "Prophezeihungen" - wie Sie Herr Mautz selbst nennt - abzulenken, indem er wieder neue noch beeindruckendere Prophezeihungen macht...

    Wenn jetzt die Fed der Manipulator ist, bin ich gespannt ob bei der nächsten Prophezeihung die kosmische Strahlung vom Mars für die unerwartete Fortsetzung der Erholung aus der Finanzkrise verantwortlich zeichnet... werden wir ja sehen...

    antworten

  • 2010-01-25 22:05:09
    btech

    Re(2): haha

    Gute Empfehlung: IMMOFINANZ übergewichten!

    Ende 2011 auf über 5 € - bei allgemein freundlicher Börsenstimmung auf über 6 €!

    Mit einem grundsätzlich und nun noch verstärkt konservativen Wert gut 100% Plus in weniger als 2 Jahren! IMMOFINANZ notiert jetzt zum 1/2 net asset value und ist gerade dabei mit IMMOEAST zur liquidesten Aktie der Börse Wien zu fusionieren. Ein anstehender Erfolg beim Generalvergleich und ein Umtauschangebot für die Wandelanleihen 7-14 und 7-17 zu neuen 10-20er Wandelanleihen wird wohl sprungweise dem Kurs nach oben helfen!

    antworten

  • 2010-01-26 10:42:21
    pussycat.1337

    Re(3): haha

    lol sind da nur geile wichte am werk, die ihre eigenen beteiligungen pushen wollen? wer jetzt noch so naiv ist, nachdem die kriminellen gemachenschaften bei immofinanz alle öffentlich wurden, noch einen cent da investieren will? lol das is ja nur das letzte zappeln vor der fusion mit immoeast, dann gehts auf talfahrt, aber monstergruselig....

    antworten

  • 2010-01-26 13:10:08
    btech

    Re(4): haha

    @ pussycat.1337

    Unbestritten gibt es bei IMMOFINANZ/IMMOEAST in der Vergangenheit 2007 und 2008 einen ungeheuerlichen Skandal. Daran ist auch nichts zu beschönigen. Jene Investoren, die damals ihre Aktien gekauft haben und investiert blieben haben ein Vermögen verloren! Ganz konkret haben IMMOFINANZ-Investoren, die 100.000 € im Jahr 2007 zum Höchstkurs von 12,54 investiert haben und bis heute ihre Aktien halten rund 80 % ihres Vermögens bei einem jetzigen Verkauf ihrer Papiere verloren.

    Hingegen haben Investoren, die zum Tiefstkurs von IMMOFINANZ von 0,28 im Herbst 2008 € 100.000 investiert haben ihr Vermögen ver-8-facht und erhalten jetzt über € 800.000 wenn sie ihr Vermögen zum jetzigen Tag verkaufen. Bei IMMOEAST ist dies noch besser: IMMOEAST-Investoren, die beim Tiefstkurs um 0,21 Cent im November 2008 € 100.000 investierten, haben ihr Vermögen bis jetzt ver-17-facht und erhalten € 1,7 Mio. wenn sie ihre IMMOEAST-Aktien heute verkaufen.

    Natürlich sind jetzt für die Zukunft keine solchen Renditen mehr zu erwarten, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sich die IMMOFINANZ-Aktie speziell nach der Fusion bis Ende 2011 verdoppelt und damit noch immer unter ihrem jetzigen NAV von 5,09 liegt und nur bei 40 % des Höchstkurses aus dem Jahr 2007 liegt.

    Durch den sehr erfolgreichen und ergebnisorientierten neuen Vorstand von IMMOFINANZ und sein Team ist zu erwarten, dass die Restrukturierung gelingt und IMMOFINANZ im Kurs deutlich zulegt!

    Die Fusion ist eine win-win-Situation für IMMOFINANZ und IMMOEAST und stärkt den Konzern. Die IMMOFINANZ-Aktie ist die liquideste, das heißt an der Stückzahl meistgehandelte Aktie an der Wiener Börse!

    Laut Bloomberg war die IMMOEAST-Aktie in ihrer Performance die beste Aktie des Jahres 2009 weltweit!

    Wenn Sie hier die Machenschaften der Vergangenheit unter einem gefeuerten Management, gegen welches die Staatsanwaltschaft ermittelt, als einzige Grundlage für ihre künftigen Entscheidungen und Befürchtungen heranziehen, machen Sie einer fundierten Analyse nach einen großen Fehler!

    Zu Ihrer Vermutung: ja, ich bin in IMMOFINANZ investiert und IMMOFINANZ und IMMOEAST sind meine besten Investment, die ich je gemacht hatte. ja, ich kaufe jetzt kräftig nach und freue mich über die noch immer extrem günstigen Einkaufsmöglichkeiten.

    'wünsche Ihnen auch tolle Gewinne!

    antworten

  • 2010-01-26 13:31:46
    anwalt

    Re(5): haha

    @btech: Ja ich wünsche Ihnen ihr Investment.
    Sehe aber die Lage völlig anders.
    Grundsätzliches: W1 ende bei 70 cent, korr bis ca 40, es folgt w3. W 3 hatte kz von 1,64! korr bis 1,20, danach folgt w5. w5 hat exakt das KZ 3,20 erreicht, w3 war schwach erreichte nicht normales korr Ziel, daher gab es ein blow off in der w5 mit zwei ext.!!! damit sind 144 wellen abgearbeitet.es erfolgt eine korrektur von zumindest einer A-B-C Formation! A ist fertig und C hat zumindest die Länge von A!!!!
    das sind in Zahlen: kz1 1,60, Kz 2: 0,80 Cent! Einzige Hoffnung, es entwickelt sich ein Failure or Trunceted c!! Erfahrungsgemäß sehr selten und unwahrscheinlich!
    Halte die Daumen für Sie.

    antworten

  • 2010-01-26 14:53:05
    btech

    Re(6): haha

    Wenn Ihre Erwartung (Vorhersage) wirklich zutreffen sollte, werde ich andere Aktien verkaufen und IMMOFINANZ noch mehr übergewichten!

    Grund: IMMOFINANZ schlägt stärker aus als der ATX. Somit kann ich bei tiefen Kursen ideal optimieren.

    Allerdings habe ich die Möglichkeit erwogen auf fallende Kurse zu spekulieren und einfach zu verkaufen um günstiger wieder zuzukaufen.

    Wenn ich hier allerdings die Chance einer allgemeinen Korrektur im Markt dem zu erwartenden Newsflow bei IMMOFINANZ im Zuge der Fusion, des Generalvergleichs und des wahrscheinlichen Umtauschangebots für die Wandelanleihen 7-14 und 7-17 gegenüberstelle, so habe ich nur geringe Chance auf fallende Kurse aber ein zu hohes Risiko, dass eine Verkaufsentscheidung zum jetzigen Zeitpunkt eine Fehlentscheidung wäre.

    In anderen Worten: IMMOFINANZ ist eine jener wenigen Aktien, wo es kaum mittelfristig mehr als 20% bergab gehen kann, aber die Chance auf 100% nach oben extrem hoch ist!

    Demnach liegt es wohl auf der Hand dass ich zukaufe! Mein Vertrauen in Dr. Zehetner als Vorstand und sein IMMOFINANZ-Team vermittelt mir bei meiner Kaufentscheidung zusätzlich ein gutes Gefühl und einen ruhigen Schlaf.

    antworten

  • 2010-01-26 15:38:31
    anwalt

    Re(7): haha

    Es sollte tatsächlich keine Empfehlung sein. Der Markt wird die Antwort geben.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass das oben genannte Szenario eintritt, ist sehr sehr hoch. Ich würde sogar eine Chance v 90:10 dafür einrechnen.
    Das verräterische liegt im Bereich der aktuellen Welle (1,a,A). Es gibt nur sehr wenige Formationen, die eine w1 (a,A) in dieser Form zulassen.
    Selbst wenn es sich um ein einfaches zigzag handeln sollte, gibt es keine (massiv)steigenden Kurse (nicht im Ausmaß einer Impulswelle, sondern nur im Bereich weiterer Korr. Wellen), zumal diese ein Flat oder ein anderes Korrekturmuster nach sich zwingt.
    Privatmeinung - Markt gibt Antwort!
    Sollte der Kurs nach oben ausbrechen, so ist auf den Ausbruch bzw, das verlassen zu achten. Gibt es KEINE Überdeckung der Kurse, bevor der nächste Welle fertig ist, wären folgende Kz: 4,98, 6,85, 9,83 u letztes 14,70
    Kann aber nur eintreten, wenn nun ein Failure (Truncated) die laufende Korrektur abschließt.
    Sollte jedoch eine Überdeckung stattfinden zählt dies zu den 90% unserer Erwartung. Hier gäbe es nur mehr zwei Korrekturmuster, welche aber immer eine sehr lange C welle nach sich ziehen würden, und (je nach Wendepunkt) immer Kurse unter 2,00 Euro auslösen würden!

    antworten

  • 2010-01-26 15:55:12
    kos

    Re(8): haha

    das wellenreiten bzw. -suchen scheint ja ein interessantes hobby zu sein.
    aber dein "Markt gibt Antwort!" ist ja schließlich doch die einzige essenz - mit anderen worten: erst im nachhinein wissen wir, auf welcher welle wir damals wirklich waren...

    antworten

  • 2010-01-26 18:34:58
    anwalt

    Re(9): haha

    @kos
    Es ist so zu verstehen, ob unsere Annahme richtig ist, wird der Markt beantworten. Ebenso Wellenlänge zu den genannten Marken.

    antworten

  • 2010-01-26 19:44:26
    kos

    Re(10): haha

    ja ich weiß.
    ich habe die EW bisher als kunstvolles theoriegebilde kennengelernt, das unendlich viele annahmen und varianten zuläßt, wovon eine dann auch sicher paßt - welche, weiß man aber erst im rückblick. insoferne hat sie immer recht, der markt gibt antwort.
    eigentlich nur eine komplexere methode im vergleich zu jener, wo ich sage: die aktie wird steigen - oder: die aktie wird fallen. - die antwort, welche variante richtig ist, gibt auch hier der markt. ;-)

    und wenn bei dir alle denkbaren varianten dazu führen, dass der iia kurs unter 2,00 geht, dann wirst du - falls es doch nicht passiert (was ich aufgrund der fundamentalen situation für wahrscheinlicher halte) halt rückwirkend doch ein neues wellenmuster finden, damit die theorie doch wieder gepasst hat. kein problem.

    antworten

  • 2010-01-26 19:54:04
    btech

    Re(11): haha

    @ kos

    Köstlich (!) und inhaltlich absolut zutreffend!

    Die EW erinnern an den verirrten Ballonfahrer und den Mathematiker:

    Nach einem schweren Unwetter war ein Ballon in eine unbekannte Gegend verschlagen worden und fuhr in Bodennähe. Der Ballonfahrer fragte einen vorbeikommenden Mathematiker: Wo bin ich? Der Mathematiker analysierte lange und überprüfte genau um dann schlussendlich zur Antwort zu kommen "Sie sind in einem Ballon".

    Der Ballonfahrer mußte realisieren, dass er mit dieser Information genau dort war wo er ohne sie auch war.

    antworten

  • 2010-01-26 15:51:37
    pussycat.1337

    Re(5): haha

    "Laut Bloomberg war dieIMMOEAST-Aktie in ihrer Performance die beste Aktie des Jahres 2009weltweit!"

    und wie sie selber ausführen, 2008 die schlechteste aktie der welt.

    wie man sowas immer nur schönreden kann! lol

    die letzten news waren doch nur wischi-waschi, welche konkreten projekte finanzieren die? vorallem wo investieren sie (gelindegesagt, am arsch der welt?
    die fusionierung war ja alles andere also super organisiert, zuerst immoeast fusioniert mit immoeast, dann hats geheisen ungekehr, nun wieder doch anders, ... so stellt man sich perfektes leadership vor.
    vorallem dann die fusionierung als meilenstein presentieren, eigentlich ist es für beide gesellschaften das todesgrab, es ist ja keine übernahme im herkömmlichen sinn, sondern eben eine fusion.

    wer glück hatte, und tatsächlich nach dem tiefststand investierte und gut damit verdient hatte, gz gutes näschen, aber eigentlich reine zockerpartie, beide waren defakto pleite und sind es nach wie vor.
    aber wer jetzt noch neu einsteigt, der hat die letzten 2 jahre scheuklappen aufgehabt!!! oder ist lobbyst!!!

    antworten

  • 2010-01-26 20:22:01
    btech

    Re(6): haha

    Like a lazy ocean hugs the shore... Hold me close, sway me more...

    'tut mir leid für Sie, dass Sie bei IMMOFINANZ vor dem Spätherbst 2008 dabei waren...

    Es wäre besser für Sie IMMOFINANZ unter der neuen Führung eine zweite Chance zu geben, als in Ihrer Verbitterung völlig unzutreffende Dinge zu verbreiten.

    Wenn sie sich das Anmeldeverzeichnis von über 700 Aktionären der Hauptversammlung vor wenigen Tagen ansehen, dann werden sie sehen, dass in IMMOFINANZ und IMMOEAST eine Menge internationaler Penionsfonds und österreichische Privatinvestoren investiert sind.

    Auch namhafte österreichische institutionelle Investoren haben ausgesagt gerade zu beginnen IMMOFINANZ-Aktien aufzusammeln, wobei das große Engagement der Institutionellen erst dann kommen wird, wenn die Fusion und die Restrukturierung abgeschlossen sind.

    ... und es wird Ihnen wohl klar sein, dass wenn 850 Mio. € im Jahr 2012 fällige Schuld wegfallen, dass der Kurs deutlich steigt. Durch den Umtausch der Wandelanleihen 7-14 und 7-17 in eine Wandelanleihe 10-20 wird dies aller Voraussicht nach der Fall sein. Der Deal ist ganz einfach: die Put-Option 2012 fällt weg, die Laufzeit wird bis 2020 verlängert und im Gegenzug ein attraktiver Wandlungspreis auf jetzigem NAV-Niveau geboten.

    Mit der WA 20-12 wird dann IMMOFINANZ wohl wieder die beste Wandelanleihe in Europa im Immobilienbereich anbieten, weil keinem börsennotierten Immobilienunternehmen wird mehr Aufwärtspotential zugetraut als IMMOFINANZ

    antworten

  • 2010-01-26 21:55:06
    anwalt

    Re(7): haha

    Schlußkommentar:
    Trifft es zu, war es wohl nur zufällig erraten,
    trifft es nicht zu, ist es ein weiterer Beweis, dass das ganze Unfug ist.
    In beiden Fällen: blease, not to be offended!

    antworten

  • 2010-01-26 22:31:26
    Erwin100

    Re(7): haha

    Wenn Deine Wellen,
    genau so gut wie Dein Englisch ist, brauchen wir uns keine Sorgen machen.

    antworten

  • 2010-01-26 09:27:48
    horst preininger

    Der neue Bull Market hat im März 2009 begonnen!!!

    wenn der Artikel stimmen sollte, so sollte auch der chart richtig dargestellt werden.....

    antworten

  • 2010-01-26 10:45:07
    chart 1

    chartanalyse vs fundamentalanalyse

    ihre therorie der fallenden kurse gründen sie auf welcher basis? (fundament. od. charttrchnik)

    antworten

  • 2010-01-26 10:47:54
    pussycat.1337

    Re(1): chartanalyse vs fundamentalanalyse

    natürlich "charttrchnik"

    antworten

  • 2010-01-26 10:51:35
    chart 1

    Re(2): chartanalyse vs fundamentalanalyse

    hallo pussycat! sorry, sollte natürlich "charttechnik" lauten - sorry!

    antworten

  • 2010-01-26 10:52:47
    pussycat.1337

    Re(3): chartanalyse vs fundamentalanalyse

    charttechnik - 1 jahreziel 0.50-0.60

    antworten

  • 2010-01-26 11:00:14
    chart 1

    Re(4): chartanalyse vs fundamentalanalyse

    etwas kryptisch - chart1 nix versteht!
    من فضلك من فضلك

    antworten

  • 2010-01-26 13:04:43
    anwalt

    Erklärung

    Bitte um Erläuterung, warum aus Ihrer Sicht Charttechnisch an den Börsen ein Kursverfall bevorsteht!

    antworten

  • 2010-01-26 22:27:44
    Achim Mautz

    Re(1): Erklärung

    Meine letzte Erklärung beruht auf die Manipulation des Marktes duch den Futures Handel. Wenn man sich die Details ansieht, so ist zu erkennen, daß nicht die institutionellen Investoren diesen Makrt nach oben getrieben haben. Darin liegt auch schon die Gefahr.

    Charts können Ihnen keine 100%ige Trefferquote liefern, jedoch können Sie uns einen Anhaltspunkt für Ein- und Ausstiege geben. Ein Chart alleine wird Ihnen nie sagen können was genau in 12 Monaten passiert.

    Was mir die Charts jedoch in den letzten Monaten gezeigt haben sind starke Divergenzen. Divergenzen sind Warnsignale, wie beispielsweise laufend steigende Kurse bei fallendem Volumen, oder die Divergenz der Kursverläufe zu MACD oder der Relativen Stärke.

    Ich mahne daher zur Vorsicht.

    Alleine aufgrund der Erwartung, daß die Märkte stark fallen "könnten", sollte man seine Investitionen nicht anlegegen, aber gegebenenfalls, wenn weitere Einbrüche ersichtlich sind, rasch reagieren.

    antworten

  • 2010-01-27 09:59:46
    btech

    Re(2): Erklärung

    Sie meinen, dass nicht die institutionellen Investoren den Markt nach oben getrieben haben...
    ... und Sie unterstellen dies einfach der Fed, weil Sie davon ausgehen, dass hier wohl auch in Zukunft zu keinem Zeitpunkt ein Eingeständnis oder ein Dementi kommt und wenn dann in mehr als 50 Jahren...

    Es ist schon möglich, dass die Finanzelite einen generalstabsmäßigen Plan durchgezogen hat um einen raschen Rebound der Kapitalmärkte zu ermöglichen um den Schaden der Finanzkrise für die Realwirtschaft zu minimieren. Eine solche generalstabsmäßig konzertierte Aktion ist jedoch für den Markt eher ein Impuls und eine Richtungsweisung.

    Das große Geschäft haben zweifelsfrei institutionelle Anleger gemacht und zwar ganz konkret die großen internationalen Banken. Zum besten Zeitpunkt als der Markt ganz unten war haben jene Banken von den Staaten riesige Summen Geld erhalten - die Staatshilfen. Ein Jahr später konnten sie jene Staatshilfen ganz oder zu wesentlichen Teilen wieder zurückzahlen und schrieben Rekordgewinne. Ja, woher wohl? Weil sie am niedrigen Marktniveau mit dem Staatsgeld im großen Stil eingestiegen sind.

    Ihre Vermutung einer Manipulation durch die Fed ist auch in keinem Fall durch die niedrigeren Volumina in einzelnen Zeiträumen zu erklären, weil niedrigere Volumina in den Anfangsphasen eines Rebounds typisch eben für das normale Comebackgeschehen sind. Viele institutionelle Anleger verfolgen gar nicht das Ziel absolut zum niedrigsten Preis einzukaufen, sondern in einen stabilen Markt mit stabilen Wertpapieren zu investieren und möglichst eine Aufwärtsbewegung mitzumachen und möglichst geringer Volatilität ausgesetzt zu sein. Dies ist eben das Geschehen an der Börse.

    Jeder Käufer hat einen Verkäufer und jeder Verkäufer hat einen Käufer! Und dahinter stecken verschiedenste Strategien...

    Das Youtube-Video mit der Vermutung der Fed liegt zwar im Zeitgeist, hat aber keinerlei ernstzunehmenden Hintergrund, sondern ist vielmehr eine Selbstinszenierung, wie es sie zu Tausenden im amerikanischen TV gibt...

    antworten

  • 2010-01-27 12:34:45
    Achim Mautz

    Re(3): Erklärung

    Mit 100% Sicherheit werden wir nie wissen, wohin der Markt wirklich geht und ob die FED nun wirklich den Markt manipuliert hat. Es schrillen aber immer mehr Alarmglocken.

    Aber Sie haben einen wichtigen Punkt angesprochen. Im Prinzip sind die führenden US-Banken die FED und umgekehrt. Hunderte Milliarden US-Dollar wurde an die Banken weitergegeben. Dies haben das Kapital aber nicht an die Wirtschaft weitergegeben, sondern damit selbst wieder im großen Stil risikoreiche Wertpapiere gekauft und hervorragend daran verdient. Nun will man den Banken aber einen Riegel vorschieben, weil die Demokraten immer mehr an Zustimmung verlieren. Was nun also wenn die jetzige Korrektur weitergeht?

    Banken wären einerseits dazu gezwugen Ihren Rieseneberg an stark gestiegenen Aktien zu schützen, sprich zu verkaufen, und andererseits will die US-Regierung den Anteil der Risikospekulationen bei den Banken stark reduzieren. Geht wohl auch nur über weitere Verkäufe.

    Wenn man sich dann noch überlegt, daß wieder ein Großteil dieser Spekulationen vor allem im US-Dollar, als derzeit billigste Währung der Welt, finanziert worden ist (wir haben leider überhaupt nichst aus den jüngsten Fehlern gelernt)und dieser zur Zeit wieder massiv steigt, sind die Banken weiter in der Zwickmühle. Das aufgenommene Fremdkapital wird wieder teurer und eine Rückführung der Außenstände findet wiederum über den Verkauf am Aktienmarkt statt.

    Ein mögliches Szenario, in welcher eine kleine 5-10% Marktkorrektur recht rasch zu einer >30% Korrektur mutieren kann.

    antworten

  • 2010-01-27 12:54:31
    btech

    Re(4): Erklärung

    Die Banken sind derzeit in den Markt zu gering investiert, dass sich ihr Handelsverhalten - wie auch immer - so drastisch auf den Markt auswirkt!

    ... und im großen Stil auf short gehen werden die Banken jetzt bestimmt nicht. Dafür wäre das Risiko viel zu groß.

    Bitte wie erklären Sie sich, dass Warren Buffet ein Vermögen in die Münchner Rück investiert, wenn die Märkte gewaltig fallen werden?

    Glauben Sie nicht, dass WB etwas mehr Einschätzungsvermögen und Erfahrung besitzt als Sie?

    ... wobei Warren Buffet nur für einen von vielen value investors steht, die jetzt die Aktien aufsammeln, während andere noch über die Richtung rätseln und Sie populistisch Unsinn verbreiten, dass die Märkte gewaltig fallen werden.

    Es wird zwar die Volatilität allgemein höher bleiben als 2003 bis 2007, aber ein gewaltiger Einbruch wird wohl weiter nur Ihr Traum bleiben...

    antworten

  • 2010-01-27 14:57:35
    Achim Mautz

    Re(5): Erklärung

    US-Banken beeinflussen den Markt massiv!

    Zu Mr. Buffet: Schauen Sie sich die Aktien von Warren Buffet im vorigen Jahr an. Berkshire Hathaway hatte so ziemlich die schlechteste Performance von allen großen Aktien an den US-Börsen.

    Und 2008 erlitt Mr. Buffet gewaltige Verluste. Ich persönlich halte von den Investitionen und Vorhersagen dieses Herren nicht gerade viel. Sie sollten vielleicht eher auf die Worte von Herrn Roubini hören...

    antworten

  • 2010-01-27 15:13:05
    chart 1

    nicht gleich durchdrehen

    sie ziehen sich etwas zu große schuhe an!
    buffet ist sicherlich ein erhebliches maß in der börsenwelt.
    buffet hat einen anderen zeithorizont und bereits über jahre hindurch bewiesen, das er kein dampfplauderer ist!
    sie sollten sich nicht anmasen, derartige größen zu beurteilen, solange nicht, bis sie in augenhöhe mit dabei sind und ähnliche erfoge und größe bewiesen haben!
    ich denke, dass das gegenwärtig noch nicht der fall ist, und es wird wohl noch eine weile dauern!

    antworten

  • 2010-01-27 15:24:15
    Achim Mautz

    Re(1): nicht gleich durchdrehen

    Ich gebe hier lediglich meine Meinung kund und akzeptiere auch die Meinung aller anderen Marktteilnehmer.

    Wie gesagt ich bin kein Fan von Mr. Buffet. Seine Erfolge gönne ich ihm und es gibt auch sicher wenige auf der Welt, welche ihm das Wasser reichen können.

    Nichts desto trotz halte ich mich an andere Ökonomen und Researchfirmen, welche mir in den letzten Jahren erfolgreiche Informationen gegeben haben.

    Jeder hat eben seine Favoriten.

    P.S.: Noboday gets crazy...:-)

    antworten

  • 2010-01-27 15:25:12
    Achim Mautz

    Re(2): nicht gleich durchdrehen

    Ach immer diese Schreibfehler...Nobody...smile

    antworten

  • 2010-01-27 17:12:22
    btech

    Re(3): nicht gleich durchdrehen

    http://www.be24.at/blog/entry...

    Herr Geschäftsführer Markus Froehlich ist offensichtlich wohl anderer Meinung und
    schließt sich ihrem Pessimismus nicht an!

    Ist Ihre Auslegungsvariante nur eine von Ihnen rein persönlich pessimistische?

    Bis jetzt sind Sie mit Ausnahme von einem oberflächlichen verschwörungstheoretischen Ansatz und ein paar pessimistischen Mutmaßungen inhaltlich auch in der Diskussion Ihrem Titel "Warum die Märkte noch gewaltig fallen werden" nicht gerecht geworden!

    antworten

  • 2010-01-27 17:14:11
    btech

    Re(4): nicht gleich durchdrehen

    ... oder geht es Ihnen mit Ihrem Aufmerksamkeit erregenden Titel nur um Publicity, dass Ihr Artikel möglichst oft gelesen wird?

    Im Börseexpress wird inhaltlich üblicherweise deutlich mehr geboten als von Ihnen!

    antworten

  • 2010-01-27 18:21:26
    anwalt

    Problem Grundsätzlich

    @btech:
    Denke schon, dass Sie richtig liegen, dass es um Publicity geht. Finde aber auch, dass es legitim ist.

    Die Beiträge Mautz sind informativ, die Zahlen und Daten stimmen, die gezogenen Schlüsse teilen sehr oft nicht meine Meinung oder liegt diamentral daneben.
    Aber auch Ihre Einwände und Kommentare zu den Beiträgen sind profund und respektabel. Sie sind immer fundamentiert und spiegeln Ihre Sichtweise wieder.
    Problematik in diesem Forum liegt eher darin, dass hier tatsächlich absolute Hohlköpfe posten (Selbstdarsteller), welche einfach mehrmals täglich feststellen, dass der Dax gefallen oder gestiegen ist. Diese Art des Auftrittes ist entbehrlich und schafft unnötigen Müll und erschwerd nur das auffinden interessanter Beiträge. Es bedarf nicht unzähliger Posts, was heute an den Börsen passierte. Das kann jeder aus seinem Chartprogramm entnehmen.
    Diese "Experten" sind weiters noch dazu verdammt, ihre Beiträge nach vorne zu klickern, um immer präsend zu sein, den gelesen wird dieser Müll nicht.

    antworten

  • 2010-01-27 18:27:53
    Big Timer

    Re(1): Problem Grundsätzlich

    Warum titeln Sie dann nicht " neue Tiefstände", wenn das wirklich Ihre Meinung ist? Anstatt Kraftausdrücke, wie gewaltig, in der Überschrifft zu verwenden? Und lassen Sie bitte W. Buffet in Ruhe: Oder haben Sie keinen Respekt vor älteren Menschen. Er feiert immerhin heuer seinen 80 Geburtstag. Natürlich ist er auch nur ein Mensch, wie jeder andere, der genauso Fehler macht. Ein Herr mit sehr langfristigem Anlagehorizont. Wir reden hier aber von den nächsten Monaten. Ich habe überhaupt kein Problem damit, dass jeder seine Meinung vertritt und mit dem Geld seiner Kunden( je nach Anlegerprofil) sorgfältig umgeht. Wünsche den Herren noch einen netten und gemütlichen Abend.

    antworten


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