Alle Einträge dieses Autors nach
» Datum    » letztem Posting    » # Postings    » Abrufen    sortieren
216
views

Konservative Wohnimmobilien bleiben auch 2010 modern

Facebook

14. Jänner 2010 15:16

company company
Die Wohnimmobilienmärkte in weiten Teilen Europas waren im Jahr 2009 von den negativen Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise nur in geringem Maß beeinflusst. Während in vielen Branchen Absatzeinbrüche im hohen zweistelligen Prozentbereich und dramatische Preisrückgänge verzeichnet werden mussten, glänzten etwa der österreichische oder der deutsche Wohnungsmarkt mit Preis- und Mietsteigerungen über der Inflationsrate. Vor allem in den Metropolregionen wurden Wohnimmobilien ihrem Status als „safe haven“ damit einmal mehr als gerecht.

Auch 2010 werden die weitläufig als langweilig und konservativ verschrienen Wohnimmobilien modern bleiben. Dafür spricht zuerst einmal die unverändert vorherrschende „Angst vor dem Geld“, also vor einer drohenden Geldentwertung bei höherer Inflation. Ob, wie und wann diese kommt, darüber lässt sich trefflich streiten. Klar ist jedoch: Sämtliche Studien belegen, dass Wohnimmobilien – ein Investment in guten Metropollagen vorausgesetzt – in den letzten Jahrzehnten stets einen Ertrag erwirtschaftet haben, der über der jährlichen Inflationsrate lag und damit einen ausgezeichneten Inflationsschutz darstellen.

Noch wichtiger als dieser wahrscheinlich vorübergehende Sicherheitsgedanke sind aber die langfristigen Megatrends, die für Wohnimmobilien sprechen und die Nachfrage über Jahre oder gar Jahrzehnte antreiben werden. Da ist einmal die zu geringe Neubautätigkeit, die in Wien oder deutschen Metropolen gerade einmal bei rund der Hälfte des jährlichen Bedarfs liegt. Gleichzeitig steigen die Bevölkerungs- und Haushaltszahlen in den Städten. Die Knappheit des Gutes Wohnraum wird also in guten, innerstädtischen Lagen automatisch zu weiteren Preissteigerungen führen. Auch besteht in Österreich und Deutschland keine Gefahr einer Blasenbildung: Die Preise entwickeln sich hier seit jeher stabil, spekulative Hochschaubahnfahrten überlässt man Märkten wie Großbritannien oder Spanien und sind aufgrund vorherrschender Mietrechtsgesetze oftmals praktisch gar nicht möglich. So gehören der Wiener oder der Berliner Wohnungsmarkt zu den günstigsten in Europa. Mieten wie Preise für Eigentumswohnungen liegen trotz des Anstiegs in den letzten Jahren immer noch rund 30-50 % unter den Niveaus anderer europäischer Hauptstädte. Das birgt langfristiges Potenzial.

Als Wohnimmobiliengesellschaft profitiert conwert von dieser Entwicklung. 2009 war daher das operativ stärkste Jahr in der Unternehmensgeschichte. Die intakten Rahmenbedingungen stimmen uns auch für das Jahr 2010 sehr zuversichtlich.





Tags


conwert (ISIN AT0000697750) Letzter 8.961 Vortag 9.168 Veränd. -2.26
conwert Netzwerk

 

 

Der jüngste Thread im Board zu conwert - » zum Board
 
  • 2013-12-10 12:44:01
    Karnataka

    Parabel sagt man dazu, glaub ich

    http://diepresse.com/home/meing...

    Ein Interview fürs Lehrbuch von Glück und Zufriedenheit. Wie oft sprechen sehr reiche Menschen so ehrlich?
    Ein Mensch mit großem unternehmerischem Talent erwirbt Reichtum. Doch egal, wie wohlhabend er ist, muss er tätig sein: er arbeitet von früh bis spät. In einem Bereich lukriert er große Gewinne, im anderen macht er Riesenverluste und so geht es dahin. Schließlich macht der permanente Stress und Druck seiner Gesundheit zu schaffen; er bekommt Probleme mit dem Herz und in Folge auch eine Depression, als sein Unternehmen unter der Wirtschaftskrise zu leiden hat. Seine Kinder, die das erleben, entwickeln kein Interesse, diese Geschäfte irgendwann zu übernehmen. Er ist kein schlechter Mensch und hat auch den Wunsch, etwas Soziales zu tun. Da er aber kein echtes Interesse dafür hat, geht das Projekt in die Hose und er wendet sich enttäuscht davon ab.
    Mit anderen Worten: er führt ein Leben, dessen Fülle an Glück und Zufriedenheit sich nicht wesentlich unterscheidet von dem Leben, das Millionen Menschen führen, die viel weniger besitzen.

    antworten

  • 2013-12-10 13:22:39
    stoneage40

    Re(1): Parabel sagt man dazu, glaub ich

    ......nicht sehr oft so ehrlich, für mich ein sehr beeindruckendes Interview, das zum nachdenken anregt

    antworten

  • 2013-12-11 10:05:01
    suiluj

    Re(2): Parabel sagt man dazu, glaub ich

    Johann Kowar hat man damals bei der außerordentlichen Hauptversammlung deutlich angesehen, dass er gesundheitliche Probleme hat. Günter Kerbler konnte äußerlich offenbar besser die Fassade aufrecht erhalten.

    antworten


  • Disclaimer: Der Börse Express kann für die Richtigkeit der Inhalte keine Haftung übernehmen. Die gemachten Angaben dienen einzig zu Informationszwecken und keinesfalls als Aufforderung zum Kauf/Verkauf von Aktien. Zudem muss konkret darauf hingewiesen werden, dass es sich bei den Beiträgen um die Privatmeinung des jeweiligen Autors handelt. Diese muss nicht mit der Börse Express-Meinung übereinstimmen, kann dieser sogar entgegengerichtet sein.

    Copyright-Hinweis: Das vollständige oder teilweise Übernehmen von Beiträgen auf www.be24.at ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung seitens www.boerse-express.com möglich, lediglich die Linksetzung mit Quellenangabe ist authorisiert, aus den Texten darf nichts kopiert werden. Die Rechte liegen bei www.boerse-express.com bzw. bei den Autoren.

    Unsere AGB finden Sie hier.

    Sie wollen ebenfalls BElogger werden?
    Mail to: office@boerse-express.at
    © Styria Börse Express GmbH Impressum

    powered by
    catalyst catalyst



    Weitere Online-Angebote der Styria Media Group AG:
    Börse Express | foonds.com | Die Presse | ichkoche.at | Kleine Zeitung | typischich.at | willhaben | WirtschaftsBlatt
    Schliessen
    Als Email versenden