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Konservative Wohnimmobilien bleiben auch 2010 modern

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14. Januar 2010 15:16

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Die Wohnimmobilienmärkte in weiten Teilen Europas waren im Jahr 2009 von den negativen Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise nur in geringem Maß beeinflusst. Während in vielen Branchen Absatzeinbrüche im hohen zweistelligen Prozentbereich und dramatische Preisrückgänge verzeichnet werden mussten, glänzten etwa der österreichische oder der deutsche Wohnungsmarkt mit Preis- und Mietsteigerungen über der Inflationsrate. Vor allem in den Metropolregionen wurden Wohnimmobilien ihrem Status als „safe haven“ damit einmal mehr als gerecht.

Auch 2010 werden die weitläufig als langweilig und konservativ verschrienen Wohnimmobilien modern bleiben. Dafür spricht zuerst einmal die unverändert vorherrschende „Angst vor dem Geld“, also vor einer drohenden Geldentwertung bei höherer Inflation. Ob, wie und wann diese kommt, darüber lässt sich trefflich streiten. Klar ist jedoch: Sämtliche Studien belegen, dass Wohnimmobilien – ein Investment in guten Metropollagen vorausgesetzt – in den letzten Jahrzehnten stets einen Ertrag erwirtschaftet haben, der über der jährlichen Inflationsrate lag und damit einen ausgezeichneten Inflationsschutz darstellen.

Noch wichtiger als dieser wahrscheinlich vorübergehende Sicherheitsgedanke sind aber die langfristigen Megatrends, die für Wohnimmobilien sprechen und die Nachfrage über Jahre oder gar Jahrzehnte antreiben werden. Da ist einmal die zu geringe Neubautätigkeit, die in Wien oder deutschen Metropolen gerade einmal bei rund der Hälfte des jährlichen Bedarfs liegt. Gleichzeitig steigen die Bevölkerungs- und Haushaltszahlen in den Städten. Die Knappheit des Gutes Wohnraum wird also in guten, innerstädtischen Lagen automatisch zu weiteren Preissteigerungen führen. Auch besteht in Österreich und Deutschland keine Gefahr einer Blasenbildung: Die Preise entwickeln sich hier seit jeher stabil, spekulative Hochschaubahnfahrten überlässt man Märkten wie Großbritannien oder Spanien und sind aufgrund vorherrschender Mietrechtsgesetze oftmals praktisch gar nicht möglich. So gehören der Wiener oder der Berliner Wohnungsmarkt zu den günstigsten in Europa. Mieten wie Preise für Eigentumswohnungen liegen trotz des Anstiegs in den letzten Jahren immer noch rund 30-50 % unter den Niveaus anderer europäischer Hauptstädte. Das birgt langfristiges Potenzial.

Als Wohnimmobiliengesellschaft profitiert conwert von dieser Entwicklung. 2009 war daher das operativ stärkste Jahr in der Unternehmensgeschichte. Die intakten Rahmenbedingungen stimmen uns auch für das Jahr 2010 sehr zuversichtlich.





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  • 2016-09-05 08:38:03

    Paukenschlag: Vonovia und conwert wollen zusammengehen

    antworten

  • 2016-09-05 12:35:37
    suiluj

    Das klingt diesmal nach einem vernünftigen Angebot

    Vergangenes Jahr wollte Deutsche Wohnen die Conwert zu 11,50 € je Aktie übernehmen. Haselsteiner hat damals auf ganz üble Weise versucht die Kleinaktionäre in einen grandios unvorteilhaften Deal zu treiben.

    Ein paar Zitate von damals:

    „Im neuen "News" sagt Haselsteiner, er "glaube und hoffe", dass der Einstieg der Deutsche Wohnen bei der Conwert zustande kommt – denn würde das Angebot scheitern, so könnte dem Baulöwen zufolge der Aktienkurs "deutlich unter zehn Euro" landen. "Sehr prickelnd ist das ja nicht", so Haselsteiner.“

    „Haselsteiner droht außerdem mit einem "Aktionärskrieg", falls eine Investorengruppe um Klaus Umek von der Firma Petrus Advisers den Deal durch ihre Preisforderung platzen lässt.“

    „Dass Umek nun mit den von der Deutschen Wohnen AG gebotenen 11,50 Euro nicht zufrieden ist, hält Haselsteiner für "nicht ganz glaubwürdig" und kündigt einen "Aktionärskrieg" für den Fall an, dass das Übernahmeangebot der Deutsche Wohnen an der Hürde von 50 Prozent plus einer Aktie scheitern sollte.“

    Quelle: derstandard.at, 12. April 2015

    Was ist seitdem tatsächlich passiert? Der Kurs der Conwert Aktie hat sich seit dem Platzen des – von Haselsteiner herbeigesehnten – Deals stetig nach oben bewegt und ist bereits vor dem Bekanntwerden des Angebots von Vonovia über 16 Euro geklettert. Mit dem Angebot von Vonivia stehen wir nun über 17 Euro. Wie gut, dass sich die Mehrheit der Aktionäre nicht vom Haselsteiner in die Irre führen lies. All seine Drohungen waren Schall und Rauch. Ein Blender der uns Ratschläge erteilen möchte, die nur für ihn selbst gut sind.

    antworten


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