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Attac fordert „Transparenzkonto", Kritik an Prölls Anti-EU-Kurs

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22. Oktober 2009 13:00

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Transparente Konten für Steuerflüchtlinge gefordert


Mit heftiger Kritik reagiert das globalisierungskritische Netzwerk Attac auf die Blockade des Steuerbetrugsbekämpfungsabkommen der EU für automatischen Informationsaustausch mit Liechtenstein von Finanzminister Josef Pröll.

Prölls Wandlung vom Saulus zum Paulus in Sachen Steuerbetrug ist völlig unglaubwürdig. Jahrelang bietet Österreich Steuerflüchtigen aus aller Welt Unterschlupf. Nun zeigt Pröll plötzlich mit dem Finger auf andere und spielt sich als Vorreiter in Sachen Transparenz auf.

Wir fordern transparente Konten - für Steuerflüchtlinge. Attac fordert daher die volle Kooperation Österreichs mit den 25 EU-Staaten, welche die EU-Zinsrichtlinie bereits umsetzen. Auch die Lücken der EU-Zinsrichtlinie müsse geschlossen werden: Sie muss auf alle Kapitaleinkommen sowie auf juristische Personen ausgeweitet werden. Österreich und Luxemburg sind die einzigen EU-Länder, die sich weigern, die EU-Zinsrichtlinie, welche den automatischen Informationsaustausch über Zinserträge regelt, umzusetzen.

Attac begrüsst das Vorgehen der internationalen Staatengemeinschaft gegen Schlupflöcher im internationalen Finanzsystem wie etwa Trusts. Der Zug in diese Richtung ist bereits auf Schiene - der internationale Druck wird steigen. Gegenseitige Blockaden bringen uns hier nicht weiter. Für ein glaubwürdiges Vorgehen sollte sich Pröll daher nicht weiter für die Steuerflüchtlinge im eigenen Land einsetzen.

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  • 2009-10-22 15:26:56
    Trader555

    Das Bankgeheimnisgehört zu Österreich

    wie die Neutralität. Die wo das baschaffen wollen, kann ich nicht verstehen!!

    antworten

  • 2009-10-22 19:30:28
    scherf.com

    Es gibt keine Steuerflüchtlinge!

    Jeder zahlt links und rechts Steuern aller Art und daher gibt es keine Steuerflüchtlinge. Die "neuerlichen" Bemühungen irgendwelche Steuerschlupflöcher dicht zu machen, sind nichts Neues, sondern gibt es bereits seit Jahrzehnten, und wieder einmal sind alle Bemühungen zum Scheitern verurteilt. Warum? Niemand will Kommunismus und die Attac ist eine gefährliche kommunistische Organisation die die Freiheit von Gewerbetreibenden sowie auch von Einzelpersonen einschränken will, ganz nach den Prinzipien von Karl Marx.

    Bei der Zapfsäule werden mehr als 70% Benzinsteuer eingehoben, ... in jedem Geschäft zahlt man MWSt und es gibt eine ganze Reihe an Steuern die jeder bezahlt. Es gibt weder Steuerflüchtlinge noch Steuerbetrüger, da dies in der heutigen Zeit nicht mehr möglich ist. Die Attac ist am ehesten ein Steuerbetrüger wenn man schon einen solchen Ausdruck verwenden will, denn die Attac verwendet das Vereinsgesetz für ihre Organisation (nicht gewinnbringender Verein bzw. Non-Profit Organisation, etc.) um Einkommenssteuern und wahrscheinlich sogar MWSt zumindest teilweise zu umgehen. Die paar Leute der Attac (ist nur eine ganz kleine unwichtige Randgruppe von ein paar Hanseln) versucht via kommunistischer Dogmen die Freie Marktwirtschaft zu ruinieren.

    antworten

  • 2009-10-22 20:30:16
    Trader555

    Re(1): Es gibt keine Steuerflüchtlinge!

    Super geschrieben. Da kann ich nur zustimmen. Wir bezahlen schon so viel Steuern. Wenn wir Geld verdienen, müssen wir es versteuern (Einkommensteuer), wenn wir was im Geschäft kaufen, dann müssen wir Steuern bezahlen (Mwst.) und wenn wir das sauer ersparte Geld auf das Sparbuch geben, dann müssen wir Kapitalertragsteuer zahlen. Und wenn wir spekullieren und Gewinne innerhalb eines Jahres erzielen, dann kommen diese Einkünfte zum Einkommen dazu und man bezahlt dann Steuern laut Einkommenssteuertarif. Man kann sich kaum mehr frei bewegen, weil es nur noch STEUERN! gibt. Ich bin für eine freie Marktwirtschaft und lehne Kommunismus ab! Meine Meinung.

    antworten

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