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06. Juli 2009 13:47
Da wurde probeweise ein Verkaufsautomat für kleine Goldbarren zuerst am Frankfurter Hauptbahnhof und dann am Frankfurter Flughafen aufgestellt, und alle Wirtschaftsmedien berichteten davon.
Etwa das Handelsblatt: „Goldautomat: Der Traum eines Gangsters“: Ein Automat voll Gold. Es klingt, als wäre es zu schön, um wahr zu sein - zumindest für die Gangster Südafrikas. Ihr grösstes Problem wäre auf einen Schlag gelöst: Wenn sie Geldautomaten sprengen, geht meist das Papiergeld kaputt; Gold dagegen ist robust. Seit dieser Woche ist der Traum eines jeden Gangsters am Frankfurter Flughafen Wirklichkeit geworden. Im Rahmen eines Pilotprojektes hat der Stuttgarter Edelmetall Online-Händler TG-Gold-Super-Markt dort eine erste Maschine installiert. 500 weitere sollen in den nächsten Monaten in Deutschland, Österreich und der Schweiz folgen, zumeist an Flughäfen, Bahnhöfen oder Einkaufszentren. Ob das nur ein PR-Aktion für diese Firma ist, oder ob wirklich die 500 Automaten kommen sollen, ist derzeit unbekannt. Sogar Bill Buckler aus Australien hat schon zweimal mit seinem Privateer darüber berichtet. Eine entscheidende Schwelle wurde überschritten: Gold als Massenware, abgesetzt über Massen-Vertriebskanäle. Die Firma nennt sich auch „Gold-Supermarkt“.
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