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03. Juli 2009 11:30
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Immer mehr setzt sich weltweit die Erkenntnis durch, dass ein Umbau der Energieversorgung unbedingt notwendig ist. Nicht nur wegen der begrenzten Verfügbarkeit der fossilen Energieträger, sondern auch wegen der Notwendigkeit eines nachhaltigen Wirtschaftens. Zudem erhöht sich aufgrund des raschen wirtschaftlichen Aufholprozesses in den Emerging Markets der weltweite Bedarf an Energie enorm. Der Energiesektor muss daher eine Entwicklung durchlaufen, die zu weniger Emissionen, höherer Effizienz und zu Dezentralisierung führt. Die Solarenergie erfüllt diese Forderungen besonders gut, denn sie ist dezentral einsetzbar und ermöglicht durch technologische Innovationen Effizienzsprünge.
Nicht zuletzt deshalb hat die Photovoltaik von allen erneuerbaren Energien laut einer neuen Studie des Verbands für Erneuerbare Energien bis 2020 das größte Wachstumspotenzial. Noch ist die Branche von Subventionen abhängig, aber bereits in wenigen Jahren könnte der selbst erzeugte Strom günstiger sein als der aus dem Netz bezogene Strom. Sollte dies der Fall sein, dann dürfte es zu einem weiteren Nachfrageschub kommen, denn dann können durch den Einsatz von Solarenergie die Energiekosten unmittelbar gesenkt werden.
Die Solarenergie ist eine aufstrebende Branche. Deshalb ist es sehr schwer vorherzusehen, welche Unternehmen in Zukunft besonders erfolgreich sind. Durch die Investition in den Branchenindex Photovoltaik Global 30 ist der Anleger mit großer Wahrscheinlichkeit an den Marktführern der Zukunft beteiligt. So sind im Index auch neun chinesische Unternehmen mit einem Anteil von zusammen 17,3 Prozent enthalten. Dem chinesischen Markt wird besonders großes Wachstumspotenzial zugeschrieben, zumal sich auch die Regierung in Peking die Förderung der alternativen Energien auf die Fahne geschrieben hat.
Neuer globaler Index für die Solarbranche
Im Photovoltaik Global 30 Index sind die 30 größten und liquidesten Aktien aus der Solarbranche enthalten. Voraussetzung für die Aufnahme in den Index ist, dass mehr als 50 Prozent des Gesamtumsatzes im Bereich der Solarindustrie erzielt wird. Der maximale Anteil pro Unternehmen am Index ist auf zehn Prozent begrenzt. Dadurch wird eine Klumpenbildung verhindert und eine optimale Streuung des Anlagerisikos ermöglicht. Gegenwärtig besitzen drei Aktien im Index den Maximalanteil von 30 Prozent. Neben der deutschen Solarworld sind das die norwegische Renewable Energy und das US-Unternehmen First Solar. Das neu emittierte Open End Zertifikat (DE000AA4PG30) ermöglicht die Partizipation an diesem Index ohne Laufzeitbegrenzung. Das Zertifikat ist bis einschließlich 8. Juli in Zeichnung und wird ab 13. Juli an den Börsen Frankfurt und Stuttgart handelbar sein.
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