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Giftmüll-Aktion. $1000 Milliarden für toxische Wertpapiere.

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23. März 2009 16:27

Normalerweise versucht der Staat in Krisenzeiten unter Zuhilfenahme von Überbrückungskrediten bzw. dem Aufkauf von faulen Papieren das Vertrauen in das Banksystem wiederherzustellen.  Das US-Finanzsystem steckt ohne Zweifel in der größten Misere seit der Großen Depression, doch diesmal soll es eine Partnerschaft von privaten Investoren und dem Staat geben, um der akuten Lage entgegenzuwirken – Zumindest nach US-Finanzminister Timothy Geithners Ideen.

Experten zufolge beläuft sich die Summe der nicht handelbaren und demnach  derzeit ,,wertlosen‘‘ Papieren auf $2000 Milliarden. Um diese Barriere zu knacken, unternimmt Geithner Folgendes:

Ein öffentlich-privater Fonds mit $500 Mrd. Startkapital soll gegründet werden, wobei ein privater Dollar mit öffentlichem Geld verdoppelt wird und demnach ein Gesamtvolumen von bis zu $1000 Mrd. angestrebt wird. Dieser Fonds hat nun zur Aufgabe toxische Wertpapiere aufzukaufen, um die Lage zu verbessern. Geithner im Wall Street Journal:

Over time, by providing a market for these assets that does not now exist, this program will help improve asset values, increase lending capacity by banks, and reduce uncertainty about the scale of losses on bank balance sheets. The ability to sell assets to this fund will make it easier for banks to raise private capital, which will accelerate their ability to replace the capital investments provided by the Treasury.

Zwei Hürden

Erstens wird es schwierig festzusetzen, bei welchem Preis der Handel mit den Papieren beginnen soll. Deshalb variiert der Wert der toxischen Papiere zwischen 75 Prozent (Banken) und 25 Prozent (Investoren).

Zweitens haben Hedge-Funds-Manager und Private Equity Firmen  wenig Interesse an einer öffentlichen-privaten Partnerschaft, da Teile der Finanzbranche zum absoluten Hassmotiv mutiert sind und sich potentielle Investoren nicht dem Volkszorn aussetzen möchten.

Börsen nicht abgeneigt

Den Börsen gefällt die geplante Aktion allerdings, zuerst stiegen die Kurse in Asian und anschließend starteten auch die europäischen Börsen im positiven Terrain.

 

Quelle:

www.openingcall.org

 

 

 






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