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16. Februar 2009 11:07
Kräftige Rückgänge gab es aber auch beim privaten Konsum (-0,4 % p.q.) und bei den Kapitalausgaben der Unternehmen (-5,3 % p.q.).
Marktreaktion: Da der Markt bereits aufgrund der verheerenden Datenveröffentlichungen der Vormonate (u.a. Einbruch bei den Exporten und der Industrieproduktion) mit solchen BIP-Daten gerechnet hatte, gab es kaum Marktreaktionen.
Einschätzung/Ausblick: Für das laufende erste Quartal droht aufgrund ähnlicher Belastungsfaktoren ebenfalls ein negatives Quartalswachstum (wenn auch in geringerem Ausmass): Angesichts der schwachen Konjunkturentwicklung bei Japans wichtigsten Handelspartnern sollte sich der Exportrückgang fortsetzen. Das Konsumentenvertrauen setzt seinen Sinkflug auf ständig neue Allzeit-Tiefs fort, sodass vom privaten Konsum wohl kaum Wachstumsimpulse ausgehen dürften.
In einem solchem Umfeld werden wohl auch die Unternehmensinvestitionen vorerst rückläufig bleiben. Hoffnung auf eine Trendwende besteht erst um die Jahresmitte 2009, sofern sich die jüngste Erholung wichtiger internationaler Konjunkturvorlaufindikatoren (z.B. ISMIndizes in den USA, chinesischer PMI, Einkaufsmanagerindizes vieler europäischer Länder) nicht als Strohfeuer erweist.
Japan würde von einer Konjunkturerholung bei den wichtigsten Handelspartnern USA und China rasch profitieren. Für das Gesamtjahr 2009 dürfte sich trotz des wahrscheinlich besseren zweiten Halbjahres ein stark negatives BIP-Wachstum von nur -4,0 % p.a. ausgehen.
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