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Immofinanz: Petrikovics gegen Petrikovics gegen Petrikovics – das ist Brutalität! (Satire)

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06. November 2008 01:09

company postings[6] company
Wien – In einer schon jetzt legendären Pressekonferenz nahmen heute im WIener Cafe Landtmann Karl Petrikovics, Ex-Chef der Constantia Privatbank, Karl Petrikovics, Ex-Chef der Immofinanz, und Karl Petrikovics, Ex-Chef der Immoeast, Stellung zum mysteriösen Verschwinden einiger hunderter Millionen Euro. Bis heute ist man sich nicht ganz sicher, was wie abgelaufen ist, aber zusammengefasst kann man den Deal so beschreiben: Die Immofinanz Beteiligungs AG unter Karl Petrikovics hat der Immoeast unter Karl Petrikovics einen Kredit von 900 Millionen € gegeben. Dieser wurde von der Cosntantia Privatbank unter Karl Petrikovics abgewickelt.

Genehmigt wurde der ganze Vorgang von Karl Petrikovics, Ex-Chef der Immofinanz, bei der Immofinanz, von Karl Petrikovics, Ex-Chef der Immoeast, bei der Immoeast und Karl Petrikovics, Ex-Chef der Constantia Privatbank, bei der Constantia Privatbank – oder so ähnlich. Leider sind bei der eigentlich klaren und transparenten Finanzaktion 500 Milionen € abhanden gekommen, die jetzt für Unstimmigkeiten zwischen den beteiligten Managern Petrikovics, Petrikovics und Petrikovics sorgen.

„Ich bin von Karl Petrikovics sehr enttäuscht,“ erklärt Karl Petrikovics, Ex-Chef der Immoeast. „Ich muss schon sagen, dass ich unter moralisch und ethischem Management etwas anderes verstehe. Natürlich erwarte ich, dass der Verbleib des Geldes rasch geklärt wird.“ Etwas anders sieht das natürlich Karl Petrikovics, Ex-Chef der Immofinanz. Er sei sich keiner Schuld bewusst. „Er (Karl Petrikovics, Ex-Chef der Immoeast, Anm. Red.) war immer über alles informiert und hat alle Entscheidungen mitgetragen,“ sagte Karl Petrikovics, Ex-Chef der Immofinanz, empört. „Ich muss ernsthaft beginnen an seinen menschlichen Qualitäten zu zweifeln. Ich bin solche persönlichen und untergriffigen Unterstellungen von Karl Petrikovics gar nicht gewohnt. Im übrigen sind wir wahrscheinlich alle beide nur Opfer von Karl Petrikovics, die jetzt zum Handkuss kommen.“

Aber auch Karl Petrikovics, Ex-Chef der Constantia Privatbank, sieht sich zu unrecht mit Vorwürfen konfrontiert: „Karl Petrikovics und die Immoeast, bzw. Karl Petrikovics und die Immofinanz waren für mich einfach nur Kunden, deren Geschäfte ich abwickeln musste. Man kann den Boten jetzt nicht einfach zum Gauner machen. Müsste ich heute wieder entscheiden, würde ich weder mit Karl Petrikovics noch mit Karl Petrikovics Geschäfte machen.“

Nach dieser emotionalen Aussage von Karl Petrikovics, Ex-Chef der Constantia Privatbank, kam es in der Pressekonferenz zu Handgreiflichkeiten zwischen den sichtlich erregten Top-Finanzmanagern. Karl Petrikovics, Ex-Chef der Immoeast, fügte Karl Petrikovics, Ex-Chef der Constantia Privatbank, mit einem linken Haken einen offenen Nasenbeinbruch zu. In einer aus physikalischen Gründen unglaublichen Aktion, reagierte Karl Petrikovics, Ex-Chef der Constantia Privatbank, mit einem Fersentritt gegen das linke Auge von Karl Petrikovics, Ex-Chef der Immoeast.

Die Kontrahenten waren auch noch kaum zu beruhigen, als sie von Sanitätern versorgt wurden und per Tragbare aus dem Cafe Landtmann getragen wurden. „Mit solchen Herren wie Herrn Karl Petrikovics und Herrn Karl Petrikovics lege ich mich bestimmt nicht in ein Krankenzimmer,“ rief Karl Petrikovics, Ex-Chef der Immoeast, den Medienvertretern zu. „Das letzte Wort in der Sache ist noch nicht gesprochen, weder von mir, Karl Petrikovics, noch von Karl Petrikovics und schon gar nicht von Karl Petrikovics.“






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  • 2008-11-06 08:04:23
    Peter Brand

    Absolut unrealistisch

    Eine derartige Pressekonferenz hätte nie stattfinden können, da ja Karl Prtrikovics, Ex-Cef der Constantia Privatbank, unter dem Bankgeheimnis steht und von Karl Petrikovics, Ex-Chef der Immoeast, nie die Erlaubnis bekommen würde, öffentlich Stellung zu nehmen.

    War eigentlich die Immoeast schon am Fundamt, vielleicht hat ja dort jemand die verlorene halbe Milliarde abgegeben?

    Humor ist's wenn man trotzdem lacht,

    Peter

    antworten

  • 2008-11-06 08:12:48
    orakel

    Aktiegesetz und Geschäfsführerhaftung bzw. Vorstandshaftung

    Es ist nun wirklich höchste Zeit wegen Verdunkelungsgefahr einzuschreiten und die handelnden Personen "sicher zu verwahren" um endlich Licht in die Sache zu bringen. Wenn ich als kleiner GF einer GmbH Geschäfte mit mir selber mache, habe ich die strengsten Auflagen und Prüfungen von Finanz etc. wegen Gewinnverschiebungen, Bewertungen etc., aber bei grösseren Summen ist das anscheinend überhaupt kein Problem. Wo ist die Börseaufsicht, FMA, Finanzministerium, Staatsanwaltschaft und Wirtschaftspolizei und natürlich auch unsere Politiker.

    "Das Geld ist ja nicht weg, es haben nur andere" mögliches copyright: Wolfgang Flöttel

    antworten

  • 2008-11-06 11:54:25
    aktienduffy

    Denkfehler - einer kann ja nicht zu dritt auf der Pressekonferenz sein. Sonst dürfte der Inhalt aber so stimmen

    antworten

  • 2008-11-06 21:14:23
    btech

    Für IMMOFINANZ und IMMOEAST ist der ganze Skandal ein riesen Vorteil! Für den Aktienkurs aufgrund von Panik voerst einmal nicht!

    Ohne diesen Skandal unter Dr. Petrikovits wäre wohl folgendes gelaufen: die 440 Mio. € an Managementintegration wären von IMMOFINANZ und IMMOEAST an die CPB geflossen! Also Kosten von 440 Mio € für IMMOFINANZ und IMMOEAST! Ob die 512 Mio. € dann gegengerechnet worden wären oder ein Geldringelspiel stattgefunden hätte, bleibt in den Sternen! Vielleicht wären die 512 Mio. € auch in den Büchern geblieben bis der Aktienkurs wieder wesentlich gestiegen wäre, weil nur dann können etwaig verboten angekaufte IMMOFINANZ- und IMMOEAST-Aktien ohne (immensen) Verlust über verkauft werden!
    Die 1,5 Mrd. € Wandelanleihe-Schuld müsste zusätzlich plangemäß von IMMOFINANZ bezahlt werden!

    Mit dem Skandal sieht dies wie folgt aus: Für die Managementintegration wird wohl nichts mehr zu zahlen sein, weil hier wohl berechtigte Regressforderungen gegenüberstehen! Ein Management, das einen solchen Skandal verursacht wird man wohl nicht um 440 Mio. € kaufen! Und mit nur zwei Drittel dieses Geldes kann man die Wandelanleihen in der durch diesen Skandal entstandenen Panik rückkaufen! Nochmals 1,2 Mrd. € gespart. Heute wurde die Wandelanleihe bereits um 13% bis 14% des Nominales gehandelt! Also um 13.000 € konnte man 100.000 € Zahlungsverpflichtung von IMMOFINANZ am 19.01.2014 kaufen! Entspricht einer Verzinsung von ca. 90 bis 100% pro Jahr.

    Fazit: In 5 sog. erfolgreichen fetten Jahren wie 2006 & Co. könnte IMMOFINANZ und IMMOEAST keine 1,64 Mrd. € verdienen, welche durch die jetzigen Turbulenzen herausschauen!

    Kann man nur hoffen, dass IMMOFINANZ und IMMOEAST nicht illiquide werden, weil ohne zuverlässige (von KPMG weiterhin testierte Bilanzen) wohl keine Bankfinanzierung stattfinden kann und dass aufgrund der möglichen zusätzlichen Verlustabschreibung der 512 Mio. € keine Verlustabdeckungspflicht mit zusätzlichem Eigenkapital entsteht. Bei beiden Szenarien würde nämlich gelten: "Nach dem Hochmut kommt der Fall!".

    antworten

  • 2008-11-07 08:43:38
    big_mac

    Wo der Vorteil

    an einer Gegenverrechnung der Zahlung für das Management liegen soll ist schleierhaft.
    Die Zahlung sollte es sowieso nicht geben, die 520 dagegen sind normale Forderungen, für die ggf. jemand über die Klinge springen muß, ebenso die 1770 an die IIA. Regressforderungen haben mit Kreditforderungen auch nix zu tun.

    Die Anleihen wären schon bei 30 ein klarer Fall für Rückkäufe gewesen - hätte man Geld dafür. Da dieses scheinbar fehlt stehen sie jetzt bei 13, in unmittelbarer Nachbarschaft von Kaupthing & Co.
    Die Isländer könnten mit Rückkäufen auch ein Bombengeschäft machen.

    antworten

  • 2008-11-07 16:46:02
    tukan

    Latest news

    Diese Meldung war nur ein Copy/Paste:
    Immofinanz-Chef Kleibl: 'Petrikovics soll sein Wissen mit Aktionären teilen'!

    Tukan meint: Der Herr Petrikovics sollte einmal vor einem Wirtschaftsrichter aussagen, und wenn er dort klare Worte zu Seiner "Verteidigung" findet und begründet, dann soll er gehen.
    Davor gehört er in Haft (Verdunkelungsgefahr).

    Euer Tukan

    antworten


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