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Der schwarze Stein im Schafspelz

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20. März 2007 18:35



Vom Börsengang des Stephen Schwarzman und der Signalwirkung für die gesamte Branche


Goldman Sachs, Fortress, Blackstone

Beteiligungsgesellschaften wie diese verfügen heute über Finanzmittel von mehr als 400 Mrd. Dollar. Soviel Kapital lässt sich durch billige Kredite auf ein Vielfaches multiplizieren. Warum aber nähern sich immer mehr große Private-Equity-Firmen noch stärker den Investmentbanken durch einen Börsengang an? Blackstone ist dafür das beste Beispiel.

Der Boom scheint sich seinem Ende zuzuneigen.

Unlängst informierte Carlyle-Gründer in einem internen Schreiben an die Mitarbeiterschaft, dass man sich auf härtere Zeiten vorbereiten müsse. Blackstones Börsenplane werden z.T. weniger als Indiz für eine Trendwende gewertet, als dem Versuch, dem Abschwung in der Branche zuvor zu kommen.

Das große Geld reicht nicht mehr …?

Der Erlös ermöglicht den 60- und 80 jährigen Blackstoneignern Mehreres zugleich. Finanzielle Anreize für Personal, dauerhaftes Kapital, direkten Zugriff für Kleinanleger und eine reiche Ernte für das Lebenswerk. Und Kapital ist genug vorhanden http://www.be24.at/blog/entry... :

4.200.000.000.000 Privatvermögen 90% werden von 10% gehalten [DE]
420.000.000.000 Privatvermögen = 10%, die von 90% gehalten [DE*]

Immer noch ein nettes Sümmchen, das es sich zu angeln lohnt … oder?

Und das nur in Deutschland
[*] 10% ist kein offizieller Wert

356.000.000.000 Privatvermögen 90% werden von 10% gehalten [AT]
35.600.000.000 Privatvermögen = 10%, die von 90% gehalten [AT*]

Neben Vertretern der Kleininvestoren erhoffen sich auch Politiker und Aufsichtsbehörden einen Einblick in die Geheimnisse der Private - Equity-Welt. Denn dieser ist notwendig, wenn Blackstone den Weg beschreitet. Die auch an anderer Stelle geforderte Transparenz (siehe Presse zu Hedgefonds http://de.today.reuters.com/news/newsA... und Amaranth https://www.xing.com/app/forum?... ) zielt auf die Klarheit und sich anzeigenden Konflikte der Marktteilnehmer hin.

Welche Gebühren …?

Beteiligungsgesellschaften kassieren von ihren Investoren in der Regel eine jährliche Managementgebühr (ca. 1,5 %) vom verwalteten Vermögen. Daneben zahlten aufgekaufte Unternehmen Gebühren für Beratungs- und Finanzierungsdienste, die mit den Geldgebern geteilt werden. Der „carried interest“ (ca. 20%). Dieser Gewinn entsteht beim Wiederverkauf der Beteiligung.

Interessenkonflikt zwischen Anteilseignern & Geldgebern

Denn nach einem Börsengang wird sich das ändern und einen Streit über die Höhe oder Aufteilung der Gebühren fördern. Die Geldgeber der Fonds haben ein Interesse an möglichst geringen Managementgebühren. Zukünftige Anteilseigner an der Blackstone Group werden möglichst hohe Einnahmen sehen wollen.

[…] Kontrolle über 85 Milliarden Dollar Umsatz

Schwarzman hatte Blackstone 1985 gemeinsam mit einem Partner mit einem Startkapital von 400.000 Dollar gegründet. Seither hat das Unternehmen dank seiner erfolgreichen Investments 43 Milliarden Dollar kumulativ an Geldern hereingeholt und in Firmenaufkäufe, Restrukturierungen, Immobilien, Hedge-Fonds, Not leidende Kredite, Vermögensverwaltung und andere Investments gesteckt.

Blackstone kontrolliert nach "Fortune"-Angaben 47 Firmen mit einem Gesamtumsatz von 85 Milliarden Dollar. Blackstone und andere Investmentfirmen behalten 1,5 bis zwei Prozent für Managementgebühren ein und bekommen 20 Prozent aller mit ihren Investments verbuchten Gewinne. http://www.manager-magazin.de/geld/artik... […]

Somit ist doch alles fein. Kapital macht sich transparent, Politik ist beruhigt und die Umverteilung von unten nach oben spitzt sich zu.

*kopfschüttelmodus*

In diesen Sinne … ein paar schöne Öster (re) iche Tage
Die wir in Indien verbringen werden
Ihr Michael Rajiv Shah

P.S.:
Wer zufällig am 6./7. in Ahmedabad ist
http://www.ryze.com/ed.a?eid=3...
herzlich eingeladen ;-))



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