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18. Februar 2008 16:36
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Die Razzia gegen Klaus Zumwinkel sowie seine Vernehmung sind nun nur der Auftakt zu einem Großverfahren gegen hunderte deutsche Steuerflüchtlinge.
In den kommenden Wochen werden deutschlandweit Untersuchungen anlaufen. Dabei werden wohl auch weitere sehr vermögende und prominente Deutsche ins Visier der Fahnder geraten.
In Justizkreisen wird von 600 bis 700 Verdächtigen gesprochen. Ein Sprecher des Finanzministeriums bestätigte, dass „gegen sehr viele bekannte und weniger bekannte Leistungsträger wegen Steuerflucht ermittelt“ werde. Er riet den Betroffenen zur Selbstanzeige.
Obwohl Steuerhinterziehung in Deutschland mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft wird, sehen viele Bundesbürger darin nach wie vor ein Kavaliersdelikt. Steuerhinterziehung hat dadurch den Charakter eines Volkssports. Der Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft Dieter Ondracek veranschlagt die jährlich hinterzogenen Steuern auf 30 Milliarden Euro.
Man muss nicht kriminell werden, um Steuern zu sparen. Im Gegenteil!
Das gesamte Ausmaß des Steuerhinterziehungsskandals über Liechtensteinische Stiftungen ist derzeit noch nicht absehbar. Ich habe immer wieder vor Liechtensteinischen Stiftungen bei Beibehaltung des Steuerwohnsitzes Deutschland gewarnt. Versichern statt stiften ist für mich auch weiterhin das interessante am Finanzplatz Liechtenstein. Vollkommen legal und steuerehrlich. Warum sollten Sie kriminell werden um Steuern zu sparen, wenn es derartig attraktive und steuerkonforme Modelle gibt wie die Lebensversicherungsmäntel! In unserer Themenausgabe Spezial „Lebensversicherungsmäntel“ stelle ich Ihnen diese auf deutsches Steuerrecht abgestimmten Modelle vor! Vor allem auch im Hinblick auf die Finanzamtssicherheit.
Eines auch noch von meiner Seite als Ex-Banker der auch 10 Jahre bei Auslands-Banken gearbeitet hat. Dass nun wirklich eine Bundesregierung – wenn auch indirekt - 5 Millionen Euro einem Informanten bezahlt, dass dieser „Bankwesengesetze“ anderer Länder bricht hat natürlich eine ganz neue Qualität. Banken versuchen zwar Ihre internen Sicherheitsstandards immer weiter zu erhöhen, aber ich glaube dass in der nächsten Zeit vermehrt Kundenlisten von Offshore-Banken dem Bundesnachrichtendienst angeboten werden dürften von Mitarbeitern oder vor allem Ex-Mitarbeitern dieser Banken.
Meine – sicherlich etwas ironische Meinung - hierzu ist also: Ex-Mitarbeiter oder Mitarbeiter welche im Unfrieden ein Unternehmen verlassen, müssen also nicht mehr die Bank erpressen. Nein, Sie treffen sich einfach mit dem Bundesnachrichtendienst und fragen was Ihre kopierte Kundenliste oder CD-ROM denn so bringt! Ich mir sicher dass es zahlreiche Kundenlisten gibt die derzeit - noch - auf Datenspeichern vor sich hin ruhen, die Frage ist nur wie lange noch, wenn diese bares Geld wert sind!
Ihr
Markus Miller
Chefredakteur „Kapital & Steuern vertraulich“
P.S.: Wie schon einmal betont, wenn Sie sich den Gesetzen in Deutschland nicht beugen wollen, dann ist das Ihr gutes Recht. Seien Sie dann aber bitte so konsequent und wandern Sie aus. Wir leben in einer freien Welt. Es reicht aber in diesem Fall eben nicht nur Ihr Kapital auswandern zu lassen! Ich persönlich sehe den Skandal natürlich mit zwei lachenden Augen, da das meine Konzepte und Modelle von Kapital & Steuern vertraulich sowie www.geopolitical.biz weiter fördern wird.
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