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07. Februar 2008 13:27
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Gut, für ihn selbst interessiert sich Österreich nicht sooo sonderlich, eher für ihn als Musiker. Gut, für ihn als Frontman der Band Mondscheiner interessiert sich Österreich eigentlich auch nicht sooo viel mehr. Aber für ihn als wichtigstes Falco-Double 2008. Womit wir nach einer langen Einleitung beim Thema wären: Dem Soundtrack zum Falco-Film.
Der gleichnamige Soundtrack enthält alle im Film enthaltenen und vom Hauptdarsteller Manuel Rubey gesungenen Falco-Hits. Da im Film der Werdegang von Österreichs grösstem Popstar nachgezeichnet wird, sind auf dem Soundtrack einige eher unbekannte Lieder des Falken drauf. Was eh gut so ist, weil Best ofs von Falco eh schon gleich viele auf dem Markt sind, wie Mythen rund um seinen Tod vor 10 Jahren kursieren. Darum sind auf der CD kein „Jeanny“, „Emotional“ oder „Out Of The Dark“ drauf, dafür die nur Insidern bekannten „Die Königin Von Eschnapur“, „Que Pasa Hombre“ oder „From the North to the South“.
Falco ist Falco. Manuel Rubey ist Manuel Rubey. Dementsprechend wäre es vermessen, zu verlangen, dass er 1:1 nach Falco klingen muss. Tut er auch nicht, obwohl man ihm sogar die Falco-Original-Produzenten Rob Bolland und Ferdi Bolland, die schon "Rock me Amadeus" oder "Jeanny" produzierten, an die Regler stellte. Exaltiert und ein Superstar war in Österreich ohnehin immer nur einer. Man hat beim Anhören aber auch nicht den Eindruck, dass Rubey nicht wie Falco klingt. Falcos Stimmlage und Intonation trifft er doch sehr genau. Damit hat Rubey das Maximum rausgeholt - so wie Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon alias Johnny Cash und June Carter Cash auf dem Soundtrack zum Kinofilm "Walk The Line".
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